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Figltour am 30. April 2004
Gipfel: Torscharte 1815 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Rißtal
Ausgangspunkt: Hinterriß 928 m
Höhenunterschied: 887 m
Zeit (Aufstieg): 2,5 Stunden.
Anforderung: Mittelschwere Figltour mit einem steilem Aufstieg zur Scharte.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz "Rohntal" zu Fuß auf der Forststraße in ca. 1 Std. zur Rohntal Alm, 1268 m. Bei der Alm biegen wir links (Süden) ab,  gehen zuerst flach über Almwiesen bis zum Wald und anschließend durch den lichten Wald in mäßiger Steigung bis zu den Hängen die von der Östl. Karwendel Spitze herabziehen. Jetzt wird es steiler und wir halten uns nach Osten und steigen, zum Teil sehr steil, zur Torscharte auf.
Abfahrt: Wie Aufstieg
Teilnehmer: Rudi.
Blau = Aufstieg: Rot = Abfahrt; Punkte = zu Fuß;
Blick von der Rohntal Alm zur Östl Karwendel Spitze, 2537 m
Die Torscharte, 1815 m
 
Figltour am 26. Juni 2004
Gipfel: Zischgeles 3004 m
Gebiet: Stubaier Alpen
Tourenbereich: Sellrain
Ausgangspunkt: Praxmar 1689 m
Höhenunterschied: 1315 m
Zeit (Aufstieg): ca. 3,5 Stunden.
Anforderung: Mittelschwere Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz auf dem gut markierten Weg Nr. 32 am Hausberglift vorbei zur Schef Alm. Weiter zuerst über Wiesen, später durch felsiges Gelänge und über viele Schneefelder zum "Drei Zaiger". Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Wegabzweig der aud den Oberst Kogel führt. Wir gehen gerade weiter Richtung Süden bis zur Gabelung "Westfalen Haus/Zischgeles". Hier halten wir uns scharf nach rechts Richtung Westen. Bei viel Schnee, wie in diesem Jahr, muß man darauf achten, dass man den Aufstieg zum Verbindunsgrat Oberst Kogel/Zischgeles richtig wählt. Oben am Grat sehen wir schon unser Ziel. Nach ca. 1 Std. stehen wir unter dem etwas steileren Gipfelaufbau des Zischgeles. Nun noch kurz über leichtes Blockgelände und nach knappen 3,5 Stunden stehen wir am großen Gipfelkreuz.
Abfahrt: Mit unseren kurzen Skiern fahren wir durch das "Kamplloch" über den riesigen Hang bis auf 2115 m ab. Nach ca. 45 Min. sind wir wieder in Praxmar
Teilnehmer: Hans-Georg und Rudi.
 
Blau = Aufstieg: Rot = Abfahrt;
Blick zum Lisenser Fernerkogel 3298 m
Unser Ziel: Zischgeles 3004 m
Geschafft!
Im Kamplloch.
Die letzten Schneereste werden ausgenutzt.
Blick zurück.
 
Figltour am 2./3. und 4. Juli 2004
Gipfel: Winnebacher Weisskogel 3185 m und Hoher Seblaskogel 3235 m
Gebiet: Stubaier Alpen
Tourenbereich: Sellrain
Ausgangspunkt: Lüsens, 1634 m bei Praxmar.
Stützpunkt: Westfalen Haus 2273 m, Winnebachsee Hütte 2362 m.
Höhenunterschied: ca. 2430 m.
Zeit: 1. Tag: 2 Std., 2. Tag: 6 Std., 3. Tag: 6,5 Std.
Anforderung: Mittelschwere Hochtouren. Bei Hartschnee sind Steigeisen von Vorteil.
Kurze Wegbeschreibung: 1.Tag: Vom großen Parkplatz ( 6,-- Euro für 2 1/2 Tage) den Schildern "Sommerweg" und den Markierungen Weg Nr. 141 folgend, zuerst auf einem Fahrweg, dann immer über den Längental zum Westfalen Haus. 2.Tag: Wir gehen auf dem wieder gut markierten und ausgeschilderten Weg Nr. 141 in das Ochsenkar und in angenehmer Steilheit bis kurz unter das Winnebachjoch. Jetzt geht´s etwas nach rechts in die Schuttreiß´n und steil auf dieser unter die Felswände. Einige Versicherungen führen uns zum Joch, 2788 m. Bei ca. 2480 m war die Schneegrenze. Vom Joch Richtung Norden zum Teil über steile Schneefelder in die weite Mulde des Weisskogelferners. Wir gehen im weitem Bogen nach links, bis ca. 80 m unter den Nordgrat und steigen steil zum Grat in ein kleines Joch auf. Die letzten Meter führen uns wieder steil über Schnee zum Gipfel. Zu Fuß geht es zum kleinen Joch zurück und ab jetzt kommen die Figl zum Einsatz. Bei 1a Firn fahren wir die herrlichen Hänge bis zum Winnebach Joch ab. Jetzt queren wir meistens auf der Nordseite die Hänge bis wir ins Winnebachkar kommen. Mit den kleinen Skiern fahren wir noch bis ca. 2460 m ab, wobei der Schnee an vielen Stellen um diese Zeit (12.30 Uhr) schon zu weich ist. 3.Tag: Am nächsten Tag führt uns der Weg zuerst Richtung Amberger Hütte (bei ca. 2500 m begann der Schnee), bis zu der Tafel, die uns den Weg zum Hohen Seeblaskogel zeigt. Wir queren einen steilen Schotterhang und sehen jetzt das kleine Tal, dass uns links sehr steil (bei uns war die ganze Mulde bis zum Grat voll mit Schnee) zum Grat führt. Wir legen die Steigeisen an und steigen zum Punkt 3108 m (siehe AV Karte) auf. Jetzt geht es einige Meter abwärts, zum Teil über Felsen und Schneeresten, zum Grünen Tatzenferner. Wir queren den Gletscher und steigen etwas steiler zum Ostgrat auf. Weiter geht es steiler über den Grat, meist im Schnee, zum Gipfel. Jetzt kommt das schönste der gesamten Tour, die Abfahrt bei besten Firnbedingungen auf dem Grünen Tatzenferner in das Längental. Bei ca. 2350 m ist dann endlich Schluss mit der besten Figlabfahrt seit langer Zeit. Wir gehen immer auf der Westseite des Baches bis zum Winterweg der vom Westfalen Haus kommt und steigen direkt nach Lüsens ab.
Teilnehmer: Hans-Georg, Hermann, und Rudi
 
Blau = 1. Tag; Rot = 2. Tag; Schwarz = 3. Tag;
In Bildmitte das Winnebachjoch.
Der Winnebacher Weißkogel.
Blick zum Breiten Grießkogel 3287 m.
Steler Aufstieg zum Punkt 3108 m.
Die letzten Meter zum Hohen Seeblaskogel.
Firn ohne Ende.
 
Figltour am 16./17. und 18. Juli 2004
Gipfel: Similaun 3606 m und Saykogel 3355 m
Gebiet: Ötztaler Alpen
Tourenbereich: Vent
Ausgangspunkt: Vent 1896 m
Stützpunkt: Martin Busch Hütte 2501 m
Höhenunterschied: 1.Tag: 610 m; 2.Tag: 1150 m; 3. Tag: 1012 m mit Gegen anstiegen.
Zeit (Auf- und Abstieg):1. Tag: 2 Std., 2. Tag: 6 Std., 3. Tag: 7,5 Std.
Anforderung: Mittelschwere Hochtouren. Gletscherausrüstung.
Kurze Wegbeschreibung: 1.Tag: Von Vent auf der breiten Schotterstrasse durch das Niedertal zur Hütte. 2.Tag:  Gleich nach der Hütte queren wir über eine Brücke den Niederjoch Bach. Der gut ausgeschilderte Weg führt uns auf den Marzellkamm. Immer den Rücken folgend kommen wir zum Punkt 3147 m, steigen kurz in eine Scharte ab und in wenigen Minuten sind wir am Niederjochferner. Wir halten uns immer am linken Rand des Gletschers und queren diesen bis wir auf die Aufstiegsspur, die von der Similaun Hütte herauf kommt, treffen. Jetzt steigen zum Grat auf und über diesen leicht zum Gipfel. Mit unserer Kurzski fahren wir bis kurz bevor der Marzellkamm beginnt unserer Aufstiegsspur entlang ab. Auf dem Gletscher bleibend biegen wir etwas nach links ab und fahren immer an der Nordseite des Niederjochferners über herrliches Figlgelände bis auf ca. 2630 m ab. Die restlichen 130 Höhenmeter zur Hütte geht´s wieder zu  Fuß.  3.Tag: Am nächsten Tag zeigen uns die Schilder "Saykogel und Hochjoch-Hospiz" den Weg. Zu Beginn geht es in angenehmer Steilheit Richtung Westen. Auf ca. 2800 m wird es etwas steiler und durch den vielen Schnee auch etwas anstrengender. Die letzten Meter führen uns auf dem Grat über Blockgelände und Schneefelder auf den Gipfel. Nach der Gipfelrast steigen wir auf der Aufstiegsroute etwas ab, bis wir zum Hochjochferner kommen. Immer auf der Nordseite des Gletschers, fahren wir mit den Figln bis auf ca. 2700 m ab. Jetzt queren wir das riesige Geröllfeld Richtung Norden, bis wir bei Punkt 2644 m auf den Weg Saykogel/Hochjoch-Hospiz stossen. Nach 2 Brücken und ca. 140 m Gegenanstieg sind wir am Hochjoch-Hospiz, 2413 m und nach einer Brettljausen steigen wir durch das Rofental über den Cyprian-Granbichler-Gedenkweg nach Vent ab.
Teilnehmer: Hans-Georg und Rudi
 
Blau = 1. Tag; Rot = 2. Tag; Violett = 3. Tag;
Links Similaun, rechts der Marzellkamm.
Der Spass beginnt.
Abfahrt von 3606 m bis auf ca. 2630 m.
Links Hintere Schwärze, 3628 m, rechts Similaun, 3606 m
Noch über den Grat und der Saykogel ist geschafft.
Abfahrt auf dem Hochjochferner.