43) Bergtour am 30. Dezember 2009
Höchste Höhe: Ehenbichler Alm 1694 m
Gebiet: Lechtaler Alpen- Liegfeist Gruppe
Tourenbereich: Berwang/Rinnen
Ausgangspunkt: Parkplatz auf der linken Seite ca. 500 m nach Rinnen an der Strasse nach Namlos. 1270 m
Höhenunterschied: ca. 700 m mit Gegenanstieg
Stützpunkt: Ehenbichler Alm 1694 m. Ab 26. Dezember bis Mitte März geöffnet.
Zeit: (Aufstieg) ca. 2 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz ein Stück auf der asphaltierten Strasse zurück Richtung Rinnen. Bei einem Wegweiser "Nach Kelmen" links ab immer den Hang nach Süden im leichten Abstieg queren, bis wieder ein Schild uns den Abstieg nach Rauth zeigt. Im Tal ein Stück flach am Rotlech entlang nach Rauth. In Rauth über die Brücke und dann gleich nach links den Weg Nummer 614 folgen. Nun ziemlich steil durch den lichten Wald hinauf bis wir eine Forststrasse erreichen. Ein kurzen Stück auf der Strasse nach Süden, dann gehts rechts in den Wald hinein. Bald erreichen wir eine lichte Waldschneise, die wir bis zur nächsten Forststrasse hinaufsteigen. Jetzt auf der breiten Strasse zuerst ein Stück nach Süden, dann nach Westen, bis uns Wegweiser nach rechts in den Wald führen. In angenehmer Steigung gehts nun in ca. 30 Minuten hinauf zur Ehenbichler Alm.
Abstieg: Wie Aufstieg
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Leichte, einfache Wanderung, für die Zeit im Winter fast ohne Schnee genau das richtige.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Auf- und Abstieg; Blick zum Roten Stein und Loreakopf
Ehenbichler Alm Der Rotlech bei Rauth
40) Bergtour am 2. Dezember 2009
Höchste Höhe: Tegelberghaus 1707 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Füssen
Ausgangspunkt: Talstation der Tegelbergbahn bei Schwangau 820 m
Höhenunterschied: 1000 m
Stützpunkt: Um diese Jahrezeit keiner. In der Saison ist das Tegelberghaus offen.
Zeit: (Aufstieg) ca. 3 - 3,5 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz folgen wir der Beschilderung zur Pöllatschlucht. Durch die Schlicht mit seinen steilen Felswänden und Wasserfällen hindurch und über viele Treppen hinauf bis kurz vor dem Schloß Neuschwanstein. Nun ein kurzes Stück auf der asphaltierten Strasse, bis es nach links zur Marienbrücke geht. Nun über die 35 m lange Marienbrücke, die in fast 100 m Höhe den Pöllatbach überspannen soll, und weiter in vielen Serpentinen hinauf Richtung Tegelbergkopf. Auf ca. 1400 m queren wir flach hinüber Richtung Nordosten zur Seilbahn, unter diese hindurch und bald erreichen wir die Skipiste. Das letzte Stück direkt auf der Piste hinauf zum Tegelberghaus.
Abstieg: Immer auf der Skipiste zurück zur Talstation der Tegelbergbahn. Liegt kein Schnee ist der Abstieg über den leichten Klettersteig der "Gelben Wand" viel interresanter.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Leichte, einfache Wanderung mit herrlichen Blicken zum Schloß Neuschwanstein und Schloß Hohenschwangau. Aber Achtung bei Schnee nicht ganz ungefährlich!!!
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; In der Pöllatschlucht
Die Marienbrücke Schloss Neuschwanstein
Tegelberghaus Blick zum Forggensee
39) Bergtour am 9. November 2009
Gipfel: Altlacher Hochkopf 1328 m
Gebiet: Bayerische Voralpen
Tourenbereich: Walchensee
Ausgangspunkt: Altlach 800 m zwischen Einsiedl und Jachenau am Südufer des Walchensees
Höhenunterschied: 581 m
Stützpunkt: Keiner
Zeit: (Auf- und Abstieg) ca. 3,5 - 4 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz bei Altlach mit der Richard-Wagner-Gedenktafel gehen wir ca. 15 Minuten auf der breiten Forststrasse, bis uns ein Schild nach links den Weg zeigt. Der breite Weg wird immer schmäler und etwas steiler. Wir folgen den blauen Markierungen kommen wieder auf die Forststrasse. Hier gehen wir nach links leicht bergab und etwas später zeigt uns wieder ein Schild wie wir etwas die langweilige Forststrasse abkürzen können. Dann noch ein kurzes Stück auf dem Forstweg und bald zweigt ein Steiglein nach links ab. Auf diesem noch ca. 20 Minuten bergauf und wir haben die Hochkopfhütte erreicht. Kurz vor der Hütte nach links und nach ca. 100 m beginnt wieder ein Forstweg. Hier nach rechts in den Wald und nach wenigen Minuten haben wir den Hochkopfgipfel mit einem kleinen Jägersitz geschafft.
Abstieg: Zurück zurm Forstweg und auf dem hinab bis wir auf eine sehr breite und gut ausgebaute Forststrasse treffen. Hier nach rechts und nun immer auf der breiten Schotterstrasse hinab (niemals nach rechts abzweigen) bis wir östlich von Altlach auf die asphaltierte Stasse treffen. Nun noch wenige Minuten auf der Strasse nach Westen und wir haben den Ausgangspunkt errecht.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Leichte, einfache Wanderung für Schlechtwettertage. Die Hochkopfhütte wurde von König Max II. ca. 1850 erbaut und später von König Ludwig den II.als Unterkunftshütte genutzt. Auch der Komponist Richard Wagner weilte hier vom 9.- bis zum 21. August und arbeitete an seinem Stück "Parsival".
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Noch ca. 20 Min. bis zum Ziel
Die Hochkopfhütte 1299 m Am Gipfel
38) Bergtour am 7. Oktober 2009
Gipfel: Hönig 2032 m; Joch 2052 m; Vordere Suwaldspitze 2155 m
Gebiet: Lechtaler Alpen
Tourenbereich: Berwang
Ausgangspunkt: Brand 1350 m. Kleiner Parkplatz nach dem Ort Richtung Mitteregg
Höhenunterschied: 1050 m
Stützpunkt: Keiner
Zeit: ca. 5 - 6 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz ein kurzes Stück auf der asphaltierten Strasse zurück, dann rechts in einen breiten Weg einbiegen. Ein Schild zeigt uns den Weg zum Hönig. In einem weiten Bogen oberhalb des Brander Baches erreichen wir die steilen Almwiesen unterhalb des Sattelkopfes. Nun ist der breite Weg zu Ende und wir steigen fast gerade steil die Bergwiesen hinauf zum Sattelkopf. Hier treffen wir auf den Weg der von Rinnen über die Kögelehütte herauf kommt. Weiter gehts über den steilen Grasrücken in vielen Serpentinen hinauf Richtung Nordosten. Auf ca. 1950 m beginnt der schmale Grat und immer direkt auf der Grathöhe erreichen wir zuerst Hönig, 2032 m nach weiteren 20 Minuten das Joch, 2032 m und nach wenigen Metern stehen wir am Wetterkreuz, 2020 m. Wir steigen ca. 80 Hm ab und kommen zum Sonnbergjoch, 1944 m. Hier könnte man zum Roten Stein, 2366 m (siehe Tour Nr. 36) hinüber queren oder durch das Älpelestal nach Berwang absteigen. Wir gehen jedoch weiter Richtung Süden zur Vorderen Suwaldspitze. Wie queren einen riesigen Westhang und so erreichen wir einen kleinen Felsvorsprung ca. 80 m unter dem schon weit sichtbaren Gipfelkreuz. Nun muss man den Gipfel weit umgehen, bis das Steiglein nach links abbiegt und wir zum Grat aufsteigen. Noch eineig Meter direk am Grat und wir haben unser Ziel erreicht.
Abstieg: Bis zum Sonnbergsattel steigen wir auf dem Austiegsweg zurück und vom Sattel gehts die steilen Grashänge hinab Richtung Mitteregg. Darauf achten, dass man immer auf der Nordseite des Suwaldbaches bleibt. Bald erkennen wir 2 große Tannen zu denen wir etws nach rechts hinüber queren. Von hier oben sehen wir weiter unten auf einer kleinen Anhöhe einen Jägersitz von dem ein Steig zu einer Forststasse führt. Nun immer auf der breiten Forststrasse in einigen Kehren bis kurz vor Mitteregg und weiter auf der Hauptstrasse nach Brand
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Schöne einfache Gratwanderund, jedoch nicht bei Regen oder Nässe machen.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg;
Ganz rechts das Joch Der Grat vom Hönig zum Joch
Blick vom Joch zur Vord. Suwaldspitze (Mitte) Am Sonnbergsattel
Blick zurück zum Joch In Bildmitte das Galtjoch
Der weglose Abstieg (Die Schneise im Wald muss man erreichen) Kurz vor Brand mit dem Säuling im Hintergrund
37) Bergtour am 30. September 2009
Mittenwalder Klettersteig
Gipfel: Nördl. u. Südl. Linderspitze 2372 m u. 2305 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Mittenwald 933 m
Ausgangspunkt: Bergstation der Karwendelbahn 2244 m
Höhenunterschied: 580 m
Stützpunkt: Brunnsteinhütte 1560 m
Zeit: ca. 6 - 7 Std.
Anforderung: Mittelschwere Klettersteig KS2/3-
Kurze Wegbeschreibung: Mit der Karwendelbahn gehts schnell die gut 1300 HM hinauf in die Karwendelgrube. Nun im weitem Bogen auf dem Panoramaweg zum Einstieg des Klettersteigs. Der Steig folgt immer dem Gratverlauf über Nördliche Linderspitze 2372 m, Südlichen Linderspitze 2305 m, Gamsangerl, Sulzeklammspitze 2321 m und Kirchlespitze 2301 m von der Karwendelgrube zur Brunnsteinspitze Richtung Süden zum Brunnsteinanger 2082 m. Eisenleitern an den steilen Felsstufen und einige Holzbohlen mit beeindruckenden Tiefblicken erleichtern die schwierigsten Stellen. Nur im Schlußdrittel sind die Versicherungen nicht mehr auf dem neuesten Stand, werden aber in den nächsten Wochen ausgebessert. Vom Brunnsteiganger steigen wir in vielen Serpentinen durch Latschen auf der Westseite hinab zur Brunnsteinhütte. Nach der Einkehr steigen wir zur Bundesstrasse 2 ab und wenn mann hier kein zweiten Auto abgestellt hat, muss man noch ca. 4 km zur Karwendelbahn zurücklaufen.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Unbedingt das "Fernrohr" neben der Bergstation, mit seiner Austellung Bergwelt Karwendel besuchen.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Karte
Das "Fernrohr" Immer am Grat entlang
Lange Leiter Schwindelfrei sollte man schon sein
Ganz schön ausgesetzt Das Karwendeltal
36) Bergtour am 23. September 2009
Gipfel: Roter Stein 2366 m
Gebiet: Lechtaler Alpen
Tourenbereich: Berwang
Ausgangspunkt: Gröben bei Berwang 1323 m
Höhenunterschied: 1100 m
Stützpunkt: keiner
Zeit: Aufstieg 2,5 - 3 Std.; Abstieg 2,5 - 3 Std.
Anforderung: Mittelschwere Bergtour. Beim Abstieg sind an den ausgesezten Stellen Versicherungen vorhanden.
Kurze Wegbeschreibung: Wir parken kurz nach dem Ortsteil Gröben und marschieren auf der orografischen linken Seite des Älpelesbaches in das Älpelestal. Nach gut einer Stunde erreichen wir das Älpele, 1663 m. (Abzweig zum Joch und Hönig) Noch ein kurzes Stück nach Süden, dann biegt der Weg nach Osten ab und in vielen Serpentinen erreichen wir auf steilen Wiesenhängen Felsspitzel mit einem kleinem Gedenkkreuz. Nun wird es felsiger und zum Teil gehts über unangenehmes lockeres Gestein steil hinauf zum Grat und in wenigen Minuten erreichen wir dann das große Gipfekreuz.
Abstieg: Oben am Gipfel zeigt uns ein Schild den Abstiegsweg nach Bichlbächle. Einige Meter Richtung Süden und gleich beginnen die versicherten Wegabschnitte. Zum Teil wieder über unangenehmen Schotter erreichen wir das Almgelände der Galtbergalm (siehe Bergtour Nr.32). Noch einige Kehren und es wird flacher und über Schotter und Latschen queren wir hoch über dem Kälbertal hinüber zum Bichlbächer Jöchle, 1943 m. Auf der Nordseite steigen wir hinab in das "Regall" und die letzten Meter gehts auf einem breiten Weg unterhalb von Bichlbächle. Hier per Autostop zurück zum Ausgangspunkt.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Jetzt im Herbst einsame Rundtour. Unbedingt Ausschau auf das Adlerpaar über dem Kälbertal halten.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg;
Die letzten Meter zum Gipfel Rechts der Daniel
Nebel über den Kälbertal In Bildmitte der Abstiegsweg
Die Wiesen der Galtbergalm Blick zum Roten Stein beim Abstieg nach Bichlbächle
35) Bergtour am 16. September 2009
Gipfel: Brunnenkogelhaus 2735 m
Gebiet: Stubaier Alpen
Tourenbereich: Sölden im Ötztal
Ausgangspunkt: Gasthaus Fiegl im Windachtal 1956 m
Höhenunterschied: 820 m
Stützpunkt: Brunnenkogelhaus 2735 m, Wirtshaus Falkner 1972 m
Zeit: Aufstieg 2,5 - 3 Std.; Abstieg 2,5 - 3 Std.
Anforderung: Mittelschwere Bergtour, nur eine kurze Stelle ist mit Ketten versichert
Kurze Wegbeschreibung: Mit dem Bus (Haltestelle bei der Freizeitarena) von Sölden in das Windachtal zum Wirtshaus Fiegl. Von hier ca. 500 m in das Windachtal gehen und dann rechts über eine Brücke. Nun durch den lichten Bergwald in vielen Serpentinen zum Punkt 2313 m (Abzweig zum Gasthaus Falkner). Nun gerade ziemlich steil einen Nordhang hinau zu den flachen Almwiesen. Jetzt queren wir gemütlich Richtung Westen über die Wiesen, weiter über 2 Erhebungen bis wir eine versicherte Querung erreichen. Nur wenige Meter geht es über Blockgelände leicht bergab bis wir zum steilen Gipfelhang kommen. Nach einigen Kehren erreichen wir den Grat und jetzt sind es nur noch wenige Minuten zum Brunnenkogelhaus.
Abstieg: Nach einer Speckknödelsuppe machen wir uns auf den Weg nach Sölden. Zurst führt uns der Weg steil über die Westseite hinab, dann querenwir Richtung Norden erst kurz vor dem Gasthaus Falkner wird es wieder etwas steiler. Nach der Wirtschaft kommen an der Stabelealm vorbei und weiter geht immer Richtung Nordwesten hinab nach Sölden
Teilnehmer: Peter, Rudi und I.
Bemerkung: Wunderschöne Rundtour, diesmal ohne Schnee.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Die Brücke über den Windachbach
In Bildmitte unser Ziel Das Brunnenkogelhaus
34) Bergtour am 15. September 2009
Gipfel: Hochstubaihütte 3174 m
Gebiet: Stubaier Alpen
Tourenbereich: Sölden im Ötztal
Ausgangspunkt: Gasthaus Fiegl im Windachtal 1956 m
Höhenunterschied: 1300 m
Stützpunkt: Hochstubaihütte 3174 m (bereits geschlossen)
Zeit: Aufstieg 3 - 4 Std.; Abstieg 2 - 2,5 Std.
Anforderung: Schwere Bergtour, im Bereich der Himmelsleiter ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.
Kurze Wegbeschreibung: Mit dem Bus (Haltestelle bei der Freizeitarena) von Sölden in das Windachtal zum Wirtshaus Fiegl. Nun in vielen Serpentinen die Südhänge zum Seekarsee, 2658 m hinauf. Nun kommt eine Steilstufe, mit einer kurzen versicherten Stelle, die auf der Ostseite umgangen wird. Wir erreichen die offene Notunterstandshütte, 2874 m am kleinen Oberen Seekarsee. Weiter gehts über Blockgelände zu einer steilen Schuttreisse die uns zur steilen Felswand mit der "Himmelsleiter" führt. Über viele Felsstufen mit einigen ausgesetzten Stellen erreichen wir die Grathöhe. Nun noch über eine Senke und wir haben die geschlossenne Hochstubaihütte erreicht. Wegen Nebel, Wind und Schnee müssen wir den Hohen Nebelkogel, 3211 m streichen.
Abstieg: Bei Schneesturm steigen wir die ersten Meter Richtung Norden, dann bei einem Schild halten wir uns links (Kleblealm) und über Blockgelände und einem etwas steileren Felsgürtel erreichen wir die Laubkarscharte, 2789 m. Wir steigen zum Laubkarsee ab und bald erreichen die Almwiesen unterhalb des Sees. Beim Abzweig zum Gasthaus Fiegl gehen wir gerade weiter und nach 2 Serpentien queren wir hinüber Richtung Westen zur Kleblealm, 1983 m. Von hier fahren wir zurück mit dem Bus nach Sölden
Teilnehmer: Peter, Rudi und I.
Bemerkung: Herrliche Rundtour, jedoch nicht bei Schnee machen, da es in dem Blockgelände sehr unangehnem zu gehen ist.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Am Seekarsee
Der Hohe Nebelkogel In der steilen Felsstufe
Die Himmelleiter Die letzten Meter zur Grathöhe
Die Hochstubaihütte Der Abstieg
Der Laubkarsee Bald beginnt der Winterschlaf
33) Bergtour am 14. September 2009
Gipfel: Wildes Mannle 3023 m
Gebiet: Ötztaler Alpen
Tourenbereich: Vent 1896 m
Ausgangspunkt: Bergstation Stablein 2356 m
Höhenunterschied: 820 m
Stützpunkt: Breslauer Hütte 2844 m
Zeit: (Auf- und Abstieg) 3 - 4 Std.
Anforderung: Schwere Bergtour, da der Abstieg durch eine versicherte Rinne Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.
Kurze Wegbeschreibung: Von der Bergstation ein kurzes Stück den Weg Nr. 919 folgen und dann immer auf der Schlepplifttrasse steil hinauf bis kurz vor das Lifthäusl. Hier treffen wir wieder auf den Normalweg und folgen diesen über Blockgelände und Felsstufen, mit kurzen Kletterstellen hinauf zum Gipfel.
Abstieg: Vom Gipfel weiter Richtung Norden über Blockgelände in eine Einsattelung. Hier gehts nun steil eine versicherte Rinne die Westflanke hinunter. Nach der Rinne halten wir uns rechts (Norden) und erreichen die Moräne des Rofenkarferners. Nun ein Stück direkt nach Süden auf der Moräne bis der Weg nach rechts (Westen) abbiegt. Wir queren das Rofenkar, steigen auf eine Moräne hinauf und wieder gehts direkt auf dem Moränenkegel hinunter bis uns ein Schild nach rechts den Weg zur Breslauer Hütte zeigt. Noch ein steiler Aufstieg und eine Querung Richtung Südwesten und wir erreichen die Breslauer Hütte. Nach einer Brotzeit steigen wir den breiten Weg Nr. !0 / 919 hinab zur Bergstation Stablein.
Teilnehmer: Peter, Rudi und I.
Bemerkung: Schöne kurze Rundtour mit einem echten 3000er, jedoch bei uns spielte leider das Wetter nicht mit.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Wildes Mannle
In der Rinne Breslauer Hütte 2844 m
32) Bergtour am 1. September 2009
Gipfel: Östliches Kreuzjoch 2231 m u. Loreakopf 2471 m
Gebiet: Lechtaler Alpen
Tourenbereich: Fernpass
Ausgangspunkt: Fernpasshöhe 1210 m
Höhenunterschied: 1600 m
Stützpunkt: Keiner
Zeit: 9-10 Std.
Anforderung: Lange- und schwere Bergtour. Jeweils die Gratabschnitte nach dem Östl. Kreuzjoch und der Südgrat hinauf zum Loreakopf erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Kurze Wegbeschreibung: Von der Fernpasshöhe folgen wir beim Hotel Fernpass den Weg Nr. 612 in das Kälbertal. Zuerst auf einem breiten Weg, dann nach ca. 200 m biegt nach rechts ein Steiglein ab, (Schild: Galtbergalm / Roter Stein) das bald steiler wird und uns über einen Felskopf führt. Nach einem kurzen Abstieg gehen wir über ene Wiese und erreichen einen Forstweg. Auf ca. 1420 m, (bei einer Jagdhütte) verlassen wir nach halblinks den breiten Weg und der Steig führt uns in den Hinteren Pirchboden. Vor den steilen Hängen im Talschluß machen wir einen Bogen nach rechts und der Weg wird steiler, quert eine Schuttreise, macht eine scharfe Biegung nach links und bald erreichen wir die Galtbergalm, 1790 m. Hier begrüßen uns ein Esel, drei Schweine und ein Gockel mit seinen Hennen. Nach einer kurzen Rast treffen wir bald auf den Weg Nr. 618 und ziemlich steil gehts in Serpentinen eine Felsstufe hinauf. Wir queren einen Nordhang und müssen einen kurzen Abstieg machen, bis wir den grasigen Gipfelhang erreichen. In Kehren steigen wir die mittelsteile Ostflanke zum großen Gipfelkreuz hinauf. Nach der verdienten Gipfelrast steigen wir ein Stück auf dem zum Teil sehr ausgesetzten Gipfelgrat nach Westen weiter, steigen den steilen zum Teil schottrigen Südhang hinab und erreichen eine Hochfläche mit seien Mulden und Hügeln. Bei einer Wegverzweigung verlassen wir den Weg Nr. 618 und halten uns nach rechts. Immer im leichten auf und ab erreichen wir den Weg Nr. 4 oder Adlerweg der von der Loreahütte heraufkommt. Hier (ca. 2110 m) biegen wir nach Westen ab und sehr steil führt uns der Weg hinauf zur Loreascharte, 2315 m. Hier halten wir uns nach Nordwest und wir queren unter der Grathöhe den steilen Wiesenhang flach hinüber zum felsigen Gipfelaufbau. Zum Teil in leichter Kletterei erreichen wir den Lorekopf mit seiner fantastischen Gipfelsicht.
Abstieg: Bis zum Abzweig auf ca. 2110 m steigen wir den selben Weg ab. Jetzt folgen wir den Weg Nr.601 und kommen bald zur unbewirtschafteten Loreahütte, 2022 m. Wir füllen am Brunnen noch unsere Flaschen und dann gehts den langen Weg hinunter zum Fernsteinsee. Der Abstiegsweg ist steil, jedoch der herrliche Bergwald entschädigt für diese lange Bergtour.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Eine Traumtour in einer abgelegenen Gegend, fast ohne Menschen. Aber man beachte die länge der Tour. Viel zum trinken mitnehmen. Hier noch die Busabfahrtszeiten für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt: 14.16 Uhr; 16.56 Uhr; 18.46;
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Karte Galtbergalm mit dem Östl. Kreuzjoch (Bildmitte)
Die glücklichen 3 Galtbergalm mit der Gartnerwand
Das Östliche Kreuzjoch Am Westgrat
Am Loeajoch Die letzten Meter zum Loreakopf
Loreascharte, rechts der Loreakopf Loreahütte mit Wetterstein und Mieminger Berge
31) Bergtour am 27. August 2009
Gipfel: Zugspitze 2964 m
Gebiet: Wettersteingebirge
Tourenbereich: Ehrwald
Ausgangspunkt: Ehrwald, Talstation der Tiroler Zugspitzbahn 1228 m
Höhenunterschied: 1760 m
Stützpunkt: Wiener-Neustädter-Hütte 2209 m
Zeit: 4,5-5 Std.
Anforderung: Lange- und schwere Bergtour. Der lange Klettesteig erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz an der Seilbahnstation folgen wir immer der alten Skipiste der Stütze 4. Auf ca. 1400 m zweigt nach links ein ein Steig ab. Auf diesem etwas steiler durch Latschen hinauf, die Piste 1x kreuzen und bald erreichen wir den Georg-Jäger-Steig, der von der Gamsalm herauf kommt. Hier biegen wir nach links ab und erreichen bald den Schutt des Gamskars. Wir queren das Gamskar, kommen an einen Brunnen vorbei und in vielen Serpentinen steigen wir hinauf auf die Grathöhe bei der alten Stütze 4. Der Weg steile Nordhang ist zum größten Teil versichert und in einem Bogen nach rechts erreichen wir die Wiener-Neustädter-Hütte, 2209 m. Nun steigen wir über die riesigen Geröllfelder des Schneekars hinauf auf ca. 2300 m zum Einstieg des Stopselsteiges. Der fast immer versicherte Klettersteig führt uns durch ein Felsentunnel und steil eine Felsenwand hinauf. Zum Teil ohne Versicherungen erreichen wir auf ca. 2750 m ein unangenehmes Geröllfeld, bis wir an der alten Seilbahnmittelstation wieder den versicherten Steig erreichen der uns in wenigen Minuten zum Gipfelgrat hinaufführt. Jetzt meist direkt auf dem Grat zu den Menschenmassen am Münchner Haus. Den Aufstieg zum vergoldeten Gipfelkreuz der Zugspitze muss man sich mit vielen Turnschuhartisten teilen. Wobei immer mit einem Stau zu rechnen ist
Abstieg: Für 23 EUR gehts schnell und bequem zurück mit der Tiroler Zugspitzbahn.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Der einzige Weg auf die Zugspitze der noch nicht überlaufen ist.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Karte Gleich haben wir den Grat bei der alten Stütze 4 erreicht
In Bildmitte der Wannig Kurz vor der Wiener-Neustädter-Hütte
Wiener-Neustädter-Hütte Der Klettersteig beginnt
Rechts das Sonnspitzl, 2600 m Immer der Rinne entlang
Die letzten Meter zum Grat Am Gart zum Gipfel
Münchner Haus Aufstieg zum Zugspitzgipfel
Blick hinunter zur Wiener-Neustädter-Hütte
Der Eibsee Das Höllental
29) Bergtour am 13. August 2009
Gipfel: Kreuzkopf 1909 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Amerwald zwischen Schloß Linderhof und Plansee
Ausgangspunkt: Hotel Ammerwald 1079 m
Höhenunterschied: 850 m
Stützpunkt: Jägerhütte 1424 m
Zeit (Auf-und Abstieg): 4-5 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung, nur beim Gipfelgrat ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Hotel ein Kurzes Stück Richtung Jägersteig, nach ca. 200 m links in den ersten Forstweg abbiegen und nach der Kuhkarbach Überquerung rechts an. Ein einen breiten Weg verliert sich bald in ein Steiglein. Auf der orografischen rechten Seite gehts ein kurzes Stück im Bachbett entlang. Dann immer, zum Teil ziemlich steil, in vielen Kehren immer Richtung Westen hinauf in den herrichen Talschluß zwischen Kreuzkopf und Ochsenälpeleskopf. Wir lassen rechts die kleine Kuhkarhütte liegen und erreichen bald die schönen Almwiesen. Nach einem kurzen etwas steileren Aufstieg erreichen wir das Kuhkarjoch. Jetzt noch den felsigen Nordgrat hinauf und nach gut 2 Stunden stehen wir auf dem Kreuzkopf.
Abstieg: Vorsichtig steigen wir zum Kuhkarjoch zurück und queren unterhalb des Ochsenälpeleskopf hinüber zum Punkt 1638 m. Hier treffen wir auf den Aufstiegsweg von der Jägerhütte. Noch ein kurzer Abstieg und wir erreichendie geschlossene Hirschfängealpe, 1525 m. Auf dem neu ausgebauten Weg Nr. 211 steigen wir ab zur Jägerhütte und nach einer Rußnmass steigen wir über den Schützensteig ab zum Hotel Ammerwald
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Zur Zeit wird das Hotel Ammerwald neu gebaut. Was sich da Architekt und Bauherrn (BMW) erlauben, ist unfassbar. Am besten selber ansehen!!!!!!!!!!!
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Karte In Bildmitte das Kuhkarjoch, links der Gipfelgrat
Am Kuhkarjoch Blick zum Säuling
Am Punkt 1638 m Jägerhütte mit dem Hohen Straußberg
28) Bergtour am 5. August 2009
Gipfel: Bleispitze 2225 m
Gebiet: Lechtaler Alpen
Tourenbereich: Lermoos
Ausgangspunkt: Obergarten, 1080 m kurz nach Lermoos Richtung Reutte
Höhenunterschied: 1200 m
Stützpunkt: Gartner Alm 1399 m
Zeit (Auf-und Abstieg): 5-6 Std.
Anforderung: Leichte Bergwanderung mit zum Teil steilen Grashängen
Kurze Wegbeschreibung: Vom kleinen Parkplatz am oberen Ortsrand gehen wir ein Stück auf der asphaltierten Strasse bis uns ein Schild den Weg zur Gartner Alm zeigt. Hier biegen wir scharf nach rechts ab und gehen immer auf dem Forstweg der auf ca. 1540 m endet. Nun folgen wir den leicht ausgeprägten Steigspuren durch den Wald bis wir oberhalb einer Jagdhütte auf die freien Wiesen kommen. Durch hohes Gras gehts nun steil hinauf und queren weiter oben zu einer schon weitsichtbaren kleinen Hütte, ca. 1800 m. Nach einer kurzen Rast gehts weiter über herrliche Blumenwiesen hinauf zum Gartner Joch und weiter etwas steiler sind die Hänge zum Gartner Berg. Nun immer direkt auf der Grathöhe entlang zum Sättele. Jetzt noch den steilen Gipfelhang hinauf und nach einem kurzen Gratstück erreichen wir das grosse Gipfelkreuz der Bleispitze.
Abstieg: Wenige Meter auf der Aufstiegsroute zurück, dann immer Richtung Süden hinab zum Sommerbergjöchle. Hier zeigt uns eine große Hinweistafel den Abstiegsweg zur Gartner Alm. Nach einer längeren Pause steigen wir auf dem Weg Nr. 12/13 durch das Gartnertal hinab zum Ausgangspunkt.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Die Aufstiegsroute ist sehr einsam. Auf der Gartner Alm unbedingt den Kaiserschmarrn probieren
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Die Zugspitze
Blick zur Kohlbergspitze 2202 m Die Mieminger Kette
Am Gartner Joch. Links der Gartner Berg, rechts die Bleispitze Fast wie in Nepal
27) Bergtour am 29. Juli 2009
Gipfel: Furgler 3007 m (nach GPS)
Gebiet: Samnaungruppe
Tourenbereich: Serfaus
Ausgangspunkt: Bergstation der Ladizbahn (Komperdellbahn)
Höhenunterschied: 840 m einschl. kl. Gegenanstiegen
Stützpunkt: Bei der Bergstation das Gasthaus Lassida
Zeit (Auf-und Abstieg): 4 - 5 Std.
Anforderung: Der Aufstieg über den Nordgrat (Furglerjoch) erfordert leichte Kletterei, jedoch ohne größere Schwierigkeiten. Der Abstieg über den Tieftalsee ist leicht.
Kurze Wegbeschreibung: Von der Bergstation zuerst auf einem breiten Weg, dann etwas schmal über einen kleinen Gart zur Schneid, 2429 m. Hier nach Norden auf den Murmeltiersteig abzweigen. Im leichten auf und ab, queren wir den Osthang des Furglers und erreichen nach gut einer Stunde den Furgersee. Nun schwenken wir Richtung Westen und steigen in einer Mulde über Schutt und Geröll hinauf zum Furglerjoch, 2748 m. Weiter über den Nordgrat, zum Teil in leichter Kletterei, über Blockwerk und einer Stelle mit Steighilfen und Seilersicherungen ,erreichen wir das große Gipfelkreuz des Furglers.
Abstieg: Auf dem Normalweg geht über den steinigen Gipfelhang hinunter zum Tieftalsee und weiter zur Schneid, wo wir auf den Aufstiegsweg treffen. Nun in wenigen Minuten zum Ausgangspunkt zurück.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkung: Aufgrund der Menschenmassen, vor allem auf dem Normalweg, ist der Furgler in der Ferienzeit nicht zu empfehlen.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Furgler 3007 m
Furglersee mit Rofelewand (li) und Gsallkopf Aufstieg zur Furglerscharte
Am Nordgrat Furgler 3007 m
Ortler 3905 m, links die Königsspitze Tieftalsee mit den Ötztaler Alpen
26) Bergtour am 21. Juli 2009
Gipfel: Lichtbrenntjoch 1961 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Plansee
Ausgangspunkt: Plansee, Parkplatz kurz vor der Musteralm, 983 m
Höhenunterschied: 1100 m einschl. kl. Gegenanstiegen
Stützpunkt: Keiner
Zeit (Auf-und Abstieg): 6 - 7 Std.
Anforderung: Wegen steiler Aufstiegsstellen und abgerutschten Wegstellen nicht ganz einfache, aber einsame und lange Rundtour. Ab der Sackhütte ist Orientierungssinn gefragt, da man zum Teil im weglosen Gelände auf- und absteigt.
Kurze Wegbeschreibung: Vom gebührenpflichtigen Parkplatz (2,- €) ca. 1 km die breite Strasse nach Osten marschieren. Bei der ersten Abzeigung gehen wir rechts (Panoramaweg) und kurz darauf biegen wir auf der Forststrasse nach links ab. Wir gehen ein Stück weiter und bald wird die Strasse schmäler und verliert sich bei einem Bach. Jetzt müssen wir achtgeben, denn kurz vor dem Strassenende beginnt rechts das kleine Steglein. Steil und in vielen Serpentienen gehts hinauf durch den lichten Bergwald. Bei ca. 1350 m kommen wir an einer neuen kleinen Hütte vorbei, die auf einer großen Lichtung steht. Wir steigen weiter auf und sollte sich der Weg mal verlieren halten wir uns links der Grathöhe. Bald kommen wir zu einer Scharte, von der steil eine Schuttreiße zum Plansee hinunter führt. Von hier queren wir nach links, zur schon sichtbaren Sackhütte, ca. 1480 m hinüber. Nun auf der orografischen linken Seite des Baches durch die Latschen aufsteigen. An der Latschengrenze erreichen wir das Steinkarle und sehen unterhalb von uns im Bachbett einen großen einzelnen Felsenblock. Hier nun direkt ca. 100 Hm steil nach Westen aufsteigen, bis man auf der rechten Seite unter den Felsen Steigspuren erkennt. Auf diesen steigen wir auf in eine kleine Scharte kurz vor dem Spießberg. Gleich auf der anderen Hangseite sehen wir ein kleines Steiglein, dass wir immer Richtung Süden folgen. Durch dichte Latschen, nur einmal kurz auf der Ostseite des Gartes queren wir hinüber zum Westrücken des Lichtbrennjochs. An 2 Stellen müssen wir besonders aufpassen, denn hier wurde der Weg weggespült und Trittspuren sind nicht vorhanden. Wir kommen zum Westrückens und biegen hier nach links (Osten) ab und zum Teil durch wegloses Gelände und sehr dichte Latschen steigen wir den steilen Hang hinauf zum Gipfel.
Abstieg:Wenn wir am Gipfel stehen und nach Nordosten schauen erkennen wir kurz unterhalb von uns eine kleine Scharte. Zu dieser steigen wir den steilen Grashang hinab und steilgehts auf der anderen Seite eine Felsrinne hinab. Am Ende der Rinne kurz nach rechts queren und schon erreichen wir einen großen steilen Wiesenhang. Diesen direkt hinunter bis kurz oberhalb der ersten Latschen. Nun sehen wir links 2 kurze Wegstücke (oder Wildwechsel), zu den wir hinüber queren. Dann steil nach rechts absteigen und ein Stück an einem Bachlauf entlang. Nun sehen wir wieder unseren Aufstiegsweg den wir bald erreichen und auf selben zurück zur Sackhütte. Noch eine kurzen Stück den Aufstiegsweg entlang bis wir die Scharte erreichen, wo die Schuttreiße zum Plansee hinunter beginnt. Wir halten uns oben ein kurzes Stück nach rechts und dann beginnt der Schotter mit seinen fast 350 Hm. Im oberen Teil ist es lockerer Schotter von der besten Sorte. Weiter unten wird es härter und die Steine größer. Wir erreichen den Wald und durch ein ausgetrocknetes Bachbett erreichen wir direkt den Plansee. Nun sind es noch ca. 2,5 Km flach uns immer direkt am Ufer entlang zum Ausgangspunkt.
Teilnehmer: Leo und Rudi
Bemerkung: Bin jetzt das Lichtbrenntjoch schon 2x gegangen und bis auf Gamsen war keine alte S... unterwegs.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Am Plansee. Links der Thaneller 2341 m, rechts Tauern 1841 m
Der steile Aufstieg in die Scharte vor dem Spießberg Rechts der Bildmitte unser Abstiegsweg
Plansee im Hintergrund die Tannheimer Berge Am Gipfel mit Blick zur Zugspitze
Die Felsrinne Abstieg über den steilen Wiesenhang
Einstieg in die gewaltige Schuttreiße Blick hinauf zum Einstieg
25) Bergtour am 15. Juli 2009
Gipfel: Ahornspitze 2973 m
Gebiet: Zillertaler Alpen
Tourenbereich: Zillertal
Ausgangspunkt: Mayrhofen, Bergstation Ahornbahn 1965 m
Höhenunterschied: Aufstieg: 1072 m;
Zeit (Aufstieg): ca. 3 - 3,5 Stunden
Stützpunkt (Einkehrmöglichkeit): Edelhütte 2238 m
Anforderung: Beim Aufstieg zur Popbergschneid und weiter am Gratverlauf ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich.
Kurze Wegbeschreibung: Von der Bergstation zur Edelhütte zuerst ein kurzes Stück bergauf, dann nach links abbiegen und leicht bergab geht der Weg durch das Filzenkar. Nun um einen Rücken herum und immer unter der Filzenschneid entlang in das Föllenbergkar. Über der Bach und in wenigen Minuten sind wir bei der Edelhütte. Von der Hütte nicht auf dem Normalweg weiter, sondern in südlicher Richtung den Weg 519 (Aschaffenburger Höhenweg) zur Kasseler Hütte folgen. In angenehmer Steigung durch die letzten Wiesen in das steinige Kar unterhalb des Toreggenkogel. Der Weg geht unter den linken Felsen vorbei und Seilversicherungen erleichter uns den Aufstieg zur Grathöhe der Popbergschneid ca. 2440 m. Wir verlassen den Weg zur Kasseler Hütte und steigen immer fast direkt auf der Grathöhe der Popbergschneid. In leichter Kletterei erreichen wir in ca. 1 Std. den Normalweg. Nun ziemlich steil über Blockgelände hinauf zum Hauptgipfel und nach einen kurzen Abstieg erreichen wir das Gipfelkreuz.
Abstieg: Bis zum Beginn der Popbergschneid auf dem Aufstiegsweg zurück, hier nach Norden abbiegen und den breiten Normalweg zur Edelhütte folgen. Da um diese Jahreszeit noch sehr viel Schnne auf den Westhängen der Ahornspitze liegt, sind wir gleich nach der Popbergschneid direkt nach Westen die Schneehänge bis auf ca. 150 Hm zur der Edelhütte auf den Schuhen abgefahren. Von der Hütte wieder den Aufstiegsweg zurück zur Bergstation.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Herrliche Tour. Um jedoch den Meschenmassen einwenig auszuweichen, unbedingt mit der ersten Bahn um 7.30 Uhr auffahren und über die Popbergschneid aufsteigen.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Ahornspitze, rechts davon die Popbergschneid
Edelhütte Kurz vor der Grathöhe
Großer Löffler 3378 m Links der Aufstiegsgrat
Blick zurück Die Ahornspitze
Die letzten Meter zum Gipfel Blick in den Stillupgrund
24) Bergtour am 30. Juni 2009
Gipfel: Krinnenspitze 2000 m und Litnisschrofen 2069 m
Gebiet: Allgäuer Alpen
Tourenbereich: Tannheimer Tal
Ausgangspunkt: Nesselwängle, Talstation des Krinnenliftes 1129 m
Höhenunterschied: Aufstieg: 1045 m;
Zeit (Aufstieg und Abstieg): ca. 4,5 - 5 Stunden
Anforderung: Jeweils kurz vor den Gipfeln ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich, wobei die ausgesetzten Stellen versichert sind.
Kurze Wegbeschreibung: An der Gipfelstation gehen wir nach Osten und verlassen nach wenigen Minuten den breiten Weg nach Süden und steigen nun steiler den Gamsbocksteig hinauf in einen Sattel. Hier biegt der Weg nach Westen ab und zuerst gehen wir über Wiesengelände, dann kurz vor der Krinnenspitze führt der Weg direkt zum Grat hinauf. Auf diesem zum Teil mit versicherten Stellen zum großen Gipfelkreuz. Nun über den Südrücken hinab in eine Mulde und schilder zeigen uns wieder den Weg direkt über Almgelände bir kurz vor die Gräner Öden Alpe. Wir überqueren den breiten Schotterweg und steigen durch Latschen und Wiesen, später auch über einige Schotterreißen bis kurz unter den Gipfelaufbau. Nun queren wir zu den Felsen hinauf und Ketten führen uns durch das ausgesetzte Gelände zum Gipfel. Den Abstieg zur Gräner Öden Alpe machen wir auf dem selben Weg wie beim Aufstieg. Bei der Alpe folgen wir den Schildern zur Edenalm, die wir über die Forststrasse erreichen. Nach einer Rast mit Russenmass und Kaiserschmarnn brauchen wir noch ca. 20 Minuten bis wir die Bergstation erreichen.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Schöne Rundtour ohne größere Schwierigkeiten.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau=Rundweg Blick zur Krinnenspitze
Nur noch einige Minuten zum Gipfel Der Haldensee
Litnisschrofen Neugierig!
Ab jetzt sind Ketten als Sicherung vorhanden Im Hintergrund die Tannheimer Berge
Weitere Fotos siehe unter www.gipfelkreuz.eu
22) 3 Tagestour vom 15.- 17. Juni 2009
Gipfel: Steinmandl 1982 m, Grünhorn 2039 m, Geishorn 2366 m
Blau = 1. Tag; Rot = 2. Tag; Grün = 3. Tag
Gebiet: Allgäuer Alpen
Tourenbereich: Kleinwalsertal
Ausgangspunkt: Auenhütte 1273 m im Schwarzwassertal
1. Tag: Auenhütte 1273 m - Schwarzwasserhütte 1620 m - Steinmandl 1982 m -Grünhorn 2039 m - Baad 1244 m
Höhenunterschied: Aufstieg: 900 m; Abstieg: 910 m
Zeit (Aufstieg und Abstieg): ca. 6 - 6,5 Stunden
Anforderung: Der Aufstieg bis zum Steinmandl ist leicht. Der Übergang vom Steinmandl zum Grünhorn ist zum Teil ausgesetzt und erfordert deshalb Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Kurze Wegbeschreibung: Vom gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Auenhütte gehts auf dem breiten Weg immer Richtung Osten zur Melköde und dann etwas steiler hinauf zur Schwarzwasserhütte. Bei der Hütte zeigen uns Schilder den Weg zum Steinmandl. Bald erreichen wir den Ostrücken des Steinmandls und auf dem steigen wir zum Teil steil bis kurz vor dem Gipfel hinauf. Kurz vor unserem Ziel queren wir in Osthang hinein und kommen so zum hölzernen Gipfelkreuz. Nun folgt der schwierigere Teil der Tour. Der kleine Steig folgt immer der Grathöhe hinüber zum Grünhorn. Zuerst leicht, dann direkt über Felsköpfe in leichter aber ausgesetzter Kletterei kommen wir zu einem Vorgipfel des Grünhorns. Nun nur noch leicht in eine Mulde hinab und nach einem kurzen Aufstieg stehen wir auf dem Grünhorn.
Abstieg: Vom Gipfel erkennen wir schon den Weg der immer auf dem Grat hinunter in das Stanzeljoch führt. Am Joch nach links Richtung Osten abbiegen und nach ca. 20 Minuten kommen wir zur geschlossenen Stranzelalpe. An jetzt wieder etwas steiler über die Almwiesen und durch den lichten Wald hinab zum Turabach und ab der Inneren Turaalpe gehts auf dem breiten Forstweg hinab nach Baad.
Schwarzwasserhütte mit Steinmandl (re) und Grünhorn (Mitte) Hoher Ifen 2230 m
Der Grat zum Grünhorn Am Grat
Der Weg führt direkt über die Felsköpfe Für Peter kein Problem
Die letzten Meter zum Grünhorn Der Widderstein
2. Tag: Baad 1244 m -Hochalppass 1938 m - Widdersteinhütte 2015 m
Höhenunterschied: Aufstieg: 830 m; Abstieg: 71 m
Zeit (Aufstieg): ca. 3 - 3,5 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung ohne größere Schwierigkeiten
Kurze Wegbeschreibung: Bei Dauerregen von Baad auf der breiten Forststrasse am Bärguntbach entlang zur Bärgunthütte 1391 m. Hinter der Hütte folgen wir immer dem kleinen Steiglein Richtung Süden zum Alpele und erreichen so den Talkessel. Jetzt wird es steiler und auf einem Schuttkegel gehts steil hinauf zu einer kleinen Felswand. Hier steigen wir nach rechts, überqueren 2 Bachläufe und erreichen so die etwas flacheren Wiesenhänge der Bärguthochalm. Der Weg schwenkt nach Westen und bald kommen wir zum Hochalppass. In wenigen Minuten kommen wir an einer verschlossenen Hütte vorbei und in angenehmer Steigung erreichen wir den Seekopf 2039 m. Nun einige Meter in eine Mulde absteigen und so erreichen wir die Wegabzweigung hinauf zum Widderstein. Eigentlich wollten wir auf den Widderstein steigen, jedoch machte uns der Dauerregen einen Strich durch die Rechnung und so gingen wir Richtung Osten Weiter. Ohne nennenswerten Höhenverlust erreichten wir nach guten 3 Stunden die Widdersteinhütte.

Die Bärgunthütte Schei.....wetter
Am Seekopf Die Widdersteinhütte ist in Sicht
3. Tag: Widdersteinhütte 2015 m - Gemstelpass 1971 m - Gemstelkoblach 2019 - Geißhorn 2366 m - Midelheimer Hütte 2013 m- Kemptner Scharte 2103 m - Bergheim Moser im Wildental-1212 m
Höhenunterschied: Aufstieg: 650 m; Abstieg: 1410 m
Zeit (Auf- u. Abstieg): ca. 7 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung, jedoch beim Abstieg von der Kemptner Scharte ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung
Kurze Wegbeschreibung: Von der Hütte gehts leicht abwärts zum Gemstelpass und weiter immmer im leichten bergauf und bergab über den Gemstelkoblach mit seinen herrlichen Blumenwiesen. Nach gut 1 1/2 Stunden erreichen wir den Geißhornsattel 2040 m. Hier lassen wir die Rucksäcke zurück und auf dem Südgrat steigen wir steil aber einfach hinauf auf das Geißhorn. Auf selben Weg steigen wir ab zum Sattel, queren den die Osthang des Geißhorns zu einer Einsattelung und über Schneefelder rutschen auf der anderen Seite hinab in eine Mulde. Jetzt nur immer Richtung Osten die Südhänge queren und bald haben wir die Mindelheimer Hütte erreicht. Bei einem guten Essen geniessen wir die grandiose Aussicht auf Trettachspitze, Mädelegabel, Hohes Licht und Biberkopf. Mit voller Wampe steigen wir kurz zur Kemptner Scharte auf. Beim Abstieg in das Wildental ist höchste Konzentration gefordert. Es geht sehr steil hinab aber Sicherungsseile machen die Sache schon etwas angenehmer. Nach der fast 300 m hohen felsigen Steilstufe wird es flacher und bald kommen wir zur Hinteren Wildenalpe 1777 m. Wieder kommt eine steilere Stufe mit fast 200 Höhenmeter, doch ab der Fluchtalpe beginnt der Forstweg und gemütlich erreichen wir unser Auto, dass wir beim Bergheim Moser geparkt haben (2 EUR/Tag).
Teilnehmer: Peter, Rudi und I.
Bemerkungen: War das erste mal im Kleinwalsertal und komm bestimmt wieder
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Hütte mit Widderstein Die Braunarlspitze 2649 m
Am Gemstelkoblach Blick nach Warth
Das Geißhorn Lila Enzian!!!!
Der Widderstein Geißhorngipfel
Weit hinten der Hohe Ifen Blick zurück zum Geißhorn
Die MIndelheimer Hütte Abstieg von der Kemptner Scharte
Das Wildental Ein Indianer kennt keinen Schmerz
Weitere Fotos siehe unter www.gipfelkreuz.eu
21) Bergtour am 9. Juni 2009
Gipfel: Torspitze 2041 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Rißtal
Ausgangspunkt: Hinterriß, 928 m
Höhenunterschied: Aufstieg 1087 m
Zeit (Aufstieg und Abstieg): ca. 6 - 6,5 Stunden
Anforderung: Auf- und Abstieg bis zur Torscharte Wanderung leichte Bergwanderung. Der Aufstieg zum Torkopf erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz am südlichen Ortsende queren wir die Strasse und ein Schild zeigt uns schon den Weg in das Tortal. Auf der breiten Forststrasse holen wir einwenig Richtung Südosten aus, biegen bei dem Abzweig Karwendel Haus/Tortal nach rechts ab und kommen so durch eine kleine Schlucht mit schönen Tiefblicken zum Torbach. Nun wird es flach und gemütlich geht´s zur Tortalalm. Hier ist breite Schotterstrasse zu Ende und ein Steiglein führt uns in das hintere Tortal. Es wird steiler und in einem Bogen gehts hinauf zum Torlalmhochleger, 1596 m. Nun sehen wir schon die Torscharte und über Grashänge, dürfte bei Regen etwas unangenehm sein, steigen wir in Serpentinen hinauf zur Scharte. Hier folgen wir dem kleinen Pfad nach Nordosten und kurz nach den ersten Felsen müssen wir auf der Nordseite einige Meter absteigen. Das schmale Steiglein führt uns unter einer glatten Felswand vorbei zu einem steilem Wiesenhang. Oben am Hang wechseln wir auf die Ostseite und etwas ausgesetzt queren wir ein kleines Wiesenstück, klettern über eine kurze Felsstufe und jetzt ist es nicht mehr weit zum kleinen Gipfelkreuz.
Abstieg: Auf selben Weg gehts zurück zur Torscharte und auf der Ostseite führt der Weg steil hinab zu den Schotterreißen der Östlichen Karwendelspitze. Nun wird es flacher und bald erreichen wir den lichten Wald vor der Rohntalam 1262 m. Nach dem Wald kommen die Almwiesen und nach einer kurzen Pause an der verschlossenen Rohntalalm gehts in einer Stunde auf der breiten Forststrasse hinab nach Hinterriß.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Herrliche Rundtour in der fantaschtischen Gebirgswelt des Karwendels.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; In Bildmitte die Torscharte
Ca. 20 Meter entfernt Die Rohntalalm
Vogelkarspitze und Schlichtenkarspitze Bei der Rohntalalm, links der Torkopf
Weitere Fotos siehe unter www.gipfelkreuz.eu
20) Bergtour am 5. Juni 2009
Gipfel: Sulzspitze 2084 m und Schochenspitze 2069 m
Gebiet: Allgäuer Alpen
Tourenbereich: Tannheimer Tal
Ausgangspunkt: Tannheim 1097 m an der Talstation der Neunerköpfle-Bahn
Höhenunterschied: Aufstieg: 665 m; Abstieg: 1281 m
Zeit (Aufstieg und Abstieg): ca. 5 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung.
Kurze Wegbeschreibung: Wir lassen es heute gemütlich angehen und fahren mit der Neunerköpfle-Bergbahn hinauf auf 1780 m. Auf breitem Weg gehts in wenigen Minuten hinauf auf den Gipfel des Neunerköpfle 1830 m mit dem größtem Gipfelbuch der Alpen. Möchte nur wissen, wer so auf einen Schmarrn kommt. Vom Gipfel ein Stück zurück und jetzt folgen wir immer den Schildern die uns den Weg zur Landsberger Hütte zeigen. Zuerst auf der westlichen Hangseite, dann auf der östlichen Hangseite, immer im leichten bergauf und bergab geht hinüber zur Strindenscharte 1870 m. Der Weg wird wieder breiter und nach wenigen Minuten biegen wir nach rechts ab und brauchen noch gut 30 Minuten bis wir auf dem Gipfel der Sulzspitze 2084 m stehen. Wieder zurück auf dem Hauptweg, erreichen wir bald die Gappenfeldscharte mit der gleichnamigen Alpe. Der breite Weg steigt nun wieder leicht an und kurz vor einer kleinen Einschartung wir es steiler und der breite Weg wird zum kleinen Steig. Oben am Grat angekommen verlassen wir den Hauptweg und steigen über den Wiesenhang in einigen Serpentinen hinauf zur Schochenspitze 2069 m. Nach einer kurzen Gipfelrast gehts zurück zum Abzweig, gehen weiter zum östl. Lachenjoch und gleich sind wir unten an der Lache. Nun queren wir oberhalb der Lache die Nordhänge der Lachenspitze hinüber zur Landsberger Hütte. Nach einer kurzen Rast bei den unfreudlichsten Hüttenangestellten, (keine Antwort auf Grüß Gott, ein kleiner runder Erkertisch ist vermutlich immer reserviert für nicht kommende Mitglieder der Sektion Landsberg, aber was solls die sehen uns nie mehr wieder) steigen wir über eine felsige und mit Ketten versicherte Steilstufe hinab zum Traualpsee und an der Oberen Traualpe vorbei hinab zum Vilsalpsee. Noch ein parr Minuten flach am Vilsalpsee entlang und bald erreichen wir die Bushaltestelle wo schon der Bus warten, der uns zurück nach Tannheim bringt.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Wunderschöne einfache Höhenwanderung. Einziger Minuspunkt, die Angestellten auf der Landsberger Hütte
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg und Abstieg Das grösste Gipfelbuch der Alpen, ein Alptraum
Litnisschrofen 2068 m Blick von der Sulzspitze in das Tannheimer Tal
Die Schochenspitze 2069 m In Bildmitte die Landsberger Hütte mit der Roten Spitze 2130 m
Lachenspitze und Traunalpsee Vilsalpsee mit Rauhhorn 2241 m (li) und Gaishorn 2247 (re)
Weitere Fotos siehe unter www.gipfelkreuz.eu
17) Bergtour am 12. Mai 2009
Gipfel: Koflerjoch 1863 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Reutte
Ausgangspunkt: Reutte/Ortsteil Mühl direkt am Urisee 914 m
Höhenunterschied: 1057 m
Zeit (Aufstieg): ca. 2,5 Stunden
Zeit (Abstieg): ca. 2,5 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung.
Kurze Wegbeschreibung: Vom großen Parkplatz direkt am Urisee zuerst ein Stück auf der Forststrasse. Schilder zeigen uns immer wieder Abkürzer durch den lichten Wald und nach gut einer Stunde erreichen wir die Dürrenberg Alpe auf 1538 m. Gleich hinter der Alpe beginnt der Steig hinauf bis unterhalb des Unteren Sattelkopfes. Wir queren einen Osthang und kommen in ein Joch. Nun ein kurzes Stück steil hinauf bis kurz vor dem Oberen Sattelkopf. Jetzt nach links die Hänge queren und bald erreichen wir den Kamm der uns direkt hinauf zum Koflerjoch führt.
Abstieg: Vom Gipfelkreuz gehen wir auf der Grathöhe ein Stück nach Norden, dann etwas auf der südlichen Hangseite in eine Mulde (1683 m) unterhalb des Säulings. Hier scharf nach Westen abbiegen und etwas steiler führt das Steiglein hinab zur Klemmtalalpe. Direkt bei der Alpe zeigt uns ein Schild den Abzweig zur Dürrebergalpe. Es geht immer im leichten bergauf, bergab an den Westhänge der Koflerjochs entlang in etwa 1 Stunde hinüber zur Dürrebergalpe. Wo es die beste Speckknödelsuppe und den besten Kaiserschmarrn gibt. Nach der Pause gehts mit voller Wampe den Aufstiegsweg hinunter zum Auto.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Zur Zeit liegt im Gipfelbereich noch etwas Schnee.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Blick von der Dürrebergalpe hinunter nach Reutte
Der Säuling Der Gipfelkamm mit der Hochplatte (rechts)
Der Thaneller Lawinenreste
16) Bergtour am 5. Mai 2009
Gipfel: Batashki Snezhnik 2082 m
Gebiet: Rhodopen-Gebirge in Bulgarien
Tourenbereich: Batak
Ausgangspunkt: Batak 1036
Höhenunterschied: 1077 m
Zeit (Aufstieg): ca. 3 - 3,5 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung.
Kurze Wegbeschreibung: Sollte jemand im Rhodopen-Gebirge in Bulgarien die Tour machen wollen, soll er sich bei mir per Mail melden.
Abstieg: Sie Aufstieg
Teilnehmer: Rudi
Bemerkungen: -
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Tausende Krokusse Kurz vorm Gipfel
Der Gipfel ist geschafft Abstieg im Schneegestöber
Ganz rechts unser Gipfel Im Dorf Batak
15) Bergtour am 28. April 2009
Gipfel: Hochplatte 1815 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Achensee
Ausgangspunkt: Achenkirch 945 m
Höhenunterschied: 870 m
Zeit (Aufstieg): ca. 2,5 Stunden
Anforderung: Leichte Bergwanderung.
Kurze Wegbeschreibung: Vom großen Parkplatz hinter den Christlumliften am Eingang des Unterautales, beginnt auf der Nordseite ein kleiner Steig der uns zügig hinauf zu einer Forststrasse führt. Auf dieser geht´s flott zur Bründlalm. Kurz nach der Alm zeigt uns ein Schild, dass wir nach rechts gehen müssen. Zuerst steil, dann flacher erreichen wir die Jochalm auf 1483 m. Nach einer kurzen Rast steigen wir weiter auf dem breiten Weg immer nach Westen und erreichen durch den lichten Wald die Seewaldhütte, 1582 m. Wir sehen nun schon das Gipfelkreuz und nach einem etwas steilerem Stück erreichen wir in guten 2 Stunden das Gipfelkreuz.
Abstieg: Bis zur Jochalm steigen wir den gleichen Weg zurück. Gleich nach der Alm sagt uns ein Wegweiser, dass wir halblinks zur Feichtenalm abbiegen müssen. Ziemlich flach gehen wir weiter Richtung Nordosten, bis wir steil durch den Wald zur Feichtenalm, 1224 m absteigen. Ab der Alm gehen wir auf einem breiten Forstweg zurück zum AUsgangspunkt.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Zur Zeit liegt kurz hinter der Jochalm durchgehend Schnee.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Wettersituation erkundigen!
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Blick von der Jochalm zum Achensee und Rofan
Die Seewaldhütte Gleich haben wir es geschafft
Im Hintergrund die Karwendel Hauptkette In Bildmitte der Guffert, rechts die 3 Unnutze