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Figltour am 18./19. Juni 2005
Gipfel: Birkkarspitze 2749 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Karwendeltal
Ausgangspunkt: Scharnitz 980 m
Stützpunkt: Karwendel Haus 1756 m
Höhenunterschied: 1. Tag: 776 m (größter Teil mit dem Radl); 2. Tag: 1000 m;
Zeit (nur Aufstieg): 1. Tag: ca. 2 - 2,5 Stunden; 2. Tag: ca. 2,5 - 3 Std.
Anforderung: Mittelschwere Berg- und Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: 1. Tag: Vom großen Parkplatz in Scharnitz mit dem Radl zu Beginn gleich etwas steil ins Karwendeltal. Jetzt geht es fast immer auf der gleichen Höhe zur Larchet Alm (1170 m). Nach einer kurzen Rast weiter, an der Anger Alm vorbei, bis der Fahrweg wieder steiler wird bis zum Kraftwerkshaus vom Karwendel Haus auf ca. 1590 m. Wir stellen die Räder hinter dem kl. Haus ab und gehen die letzten Meter zum Haus zu Fuß.
2. Tag: Vom Karwendel Haus immer den bezeichneten Weg zur Birkkarspitze folgen. Man steigt zuerst steil durch die Lawinenverbauungen auf und quert nun Richtung Südosten die Latschenhänge bis man in das Schlauchkar kommt. Um diese Jahreszeit muss man ab ca. 1900 - 2000 m mit Schnee rechnen. Wir steigen zuerst flach, weiter oben wird es immer steiler zur kleinen Birkkar Hütte in der Birkkarscharte, 2649 m auf. Bei schlechtem Wetter und Nebel ist der Weg gar nicht so einfach zu finden. Von der Hütte führt ein zum Teil gesicherter Steig zum Gipel.
Abfahrt, Abstieg: Direkt von der Scharte immer entlang an den Aufstiegsspuren auf ca. 2200 m abfahren. Wir halten uns jetzt nicht mehr an den Weg zum Karwendel Haus, sondern halten uns links und fahren zum Steig der zum Brendelsteig führt ab. Diesen Steig queren wir an der tiefsten Stelle und weiter geht´s (immer rechts vom Bach) bis zu den letzten Schneeresten auf 1780 m. Beim Abstieg immer rechts halten bis das verrostete Fallrohr zu sehen ist. Wir steigen durch Latschen zu dieser Leitung ab und immer direkt auf den Rohren über 2 kurze Steilsufen zum Kraftwerkshaus. Mit unserern Radln sind wir in einer guten 1/2 Stunde in Scharnitz.
Teilnehmer: Hans-Georg und Rudi
Bemerkungen: Die Tour kann mit Radl und Figln bestimmt noch 2 Wochen gemacht werden.
 
 
Grün = mit Radl; Blau = Aufstieg; Rot = Abfahrt/Abstieg;        Am Gipfel der Birkkarspitze.
 
 
Aller Anfang ist schwer!                                                   Das riesige Schlauchkar.
 
 
Blick zurück zum Karwendel Haus.                                      Die Larchet Alm.
 
Figltour am 19. Mai 2005
Gipfel: Krähe 2012 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Halblech, Kenzenhütte
Ausgangspunkt: Kenzenhütte 1300 m
Höhenunterschied: 900 m mit Gegenanstiegen
Zeit (nur Aufstieg): ca. 3 Stunden
Anforderung: Mittelschwere Berg- und Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Von Halblech mit dem Bus zur Kenzenhütte. Von der Hütte ein kurzes Stück auf dem breiten Weg Richtung Bäckersattel, dann zeigt uns ein Schild den Weg zur Krähe. Der Steig ist an einer Stelle versichert, müssen dann über eine kleine Brücke und von jetzt an (ca. 1370 m) gehen wir nur noch im Schnee. Eine weite Mulde führt uns zum Kenzensattel, 1650 m. Auf der anderen Seite steigen wir etwas ab und queren den Hang und kommen bald unter die riesige Reisse die vom Gabelschroffensattel herunter zieht. Steil geht es hoch zum Sattel und weiter durch Felsen zum Gipfel.
Abfahrt, Abstieg: Die Abfahrt mit unseren Kurzski ist ein Genuss, denn wir können bis zur Brücke auf ca. 1350 m abfahren. Nur die Querung und der Anstieg zum Kenzensattel kosten noch einige Schweisstropfen.
Teilnehmer: Peter und Rudi
Bemerkungen: Die Tour kann mit Ski oder Figln bestimmt noch 2 Wochen gemacht werden.
 
Grün = mit dem Bus; Blau = Aufstieg und Abfahrt;                Die Mulde zum Kenzensattel.
 
 
Blick zur Krähe und zum Gabelschroffensattel.                       Die letzten Schneereste werden ausgenutzt.
 
 
Figltour am 16. Mai 2005
Höchster Punkt: Vorderes Tajatörl 2300 m
Gebiet: Mieminger Kette
Tourenbereich: Ehrwald
Ausgangspunkt: Bergstation der Ehrwalder Almbahn 1502 m
Höhenunterschied: 850 m mit kl. Gegenanstiegen
Zeit (Aufstieg, Abfahrt): ca. 5 - 6 Stunden
Anforderung: Mittelschwere Berg- und Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Mit der Bahn von Ehrwald zur Ehrwalder Alm. Weiter auf dem breiten Forstweg am Gasthof Alpenglüh´n vorbei zur Seeben Alm, 1575 m. Auf dem Weg lag meistens noch Schnee. Ab der Alm nur noch im Schnee gegangen. Aufstieg zur Coburger Hütte meistens sehr steil in der Falllinie im weichen Schnee hinauf gestapft. Nach der Hütte kurzer Abstieg zum Drachensee und weiter zu Fuss den selten sichtbaren Markierungen der Weg Nr. 812 folgend Richtung Südosten. Ab ca. 2100 m mit den Kurzski weiter bis kurz unterhalb des Vord. Tajatörls. Die letzen Meter gings dann über Schotter zum höchsten Punkt. Den Aufstieg zum Hinteren Tajakopf haben wir uns wegen des schlechten Wetters gespart.
Abfahrt, Abstieg: Jetzt kam der Höhepunkt der Tour, die super Abfahrt durch das Brendlkar. Wenn auch der Schnee etwas weich war hatten wir mit unseren 1 m langen Kurzski keinerlei Probleme. Wir sind bis zur Forststrasse auf ca. 1570 m abgefahren.
Teilnehmer: Anita, Peter und Rudi
Bemerkungen: Schnee gibts noch jede Menge und so geht die Tour bestimmt noch bis Ende Mai vielleicht noch bis Anfang Juni.
 
 
Blau = Aufstieg; Rot = Abfahrt; Grün = Rückweg zu Fuß;        Rückblick zur Coburger Hütte
 
 
Die letzten Meter zum Vord. Tajatörl                                   Jede Menge Schnee im Brendlkar
 
 
Figltour am 12. Mai 2005
Höchster Punkt: Lösertaljoch 1700 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Linderhof
Ausgangspunkt: Parkplatz am Sägertal 989 m (ca. 2 Km nach Linderhof)
Höhenunterschied: 711 m
Zeit (Aufstieg, Abfahrt und Rückfahrt mit Radl): ca. 5 Stunden
Anforderung: Leichte Berg- und Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Parkplatz mit dem Radl ca. 3,5 km in das Sägertal. Wegen Schnee nach der Bachüberquerung zu Fuß weiter. Beim Schild "Lösertal - Hochplatte" links ab, zuerst fast eben auf dem schmalen Steiglein bis zu einem Bach. Diesen queren wir auf einem Lawienenkegel und gehen weiter durch Schnee bis wir ins freie, etwas flachere Gelände kommen. Bei ca. 1380 m schnallen wir unsere Kurz- bzw. Normalski an und steigen über herrliche Hänge zum Lösertaljoch auf.
Abfahrt, Abstieg: Bei guten Schneeverhältnissen fahren wir bis auf ca. 1340 m ab.
Teilnehmer: Leo und Rudi
Bemerkungen: Wieder mal eine Leo Spezialtour
 
 
Rot = Radl, Blau = zu Fuß; Grün = mit Figl;                           Am Lösertaljoch mit Hochplatte u. Geiselstein
 
 
Skigelände von der besseren Sorte.                                    Der schnellle Weg zurück zum Auto.
 
 
Figltour am 2. Mai 2005
Höchster Punkt: Dammkar bis Bergwacht Hütte 1800 m
Gebiet: Karwendel
Tourenbereich: Mittenwald
Ausgangspunkt: Parkplatz an der B2 nähe der Karwendel Bergbahn, 950 m
Höhenunterschied: 850 m
Zeit (Aufstieg): ca. 2 - 2,5 Stunden davon ca. 1 Std. zu Fuß
Anforderung: Leicht bis mittelschwer
Kurze Wegbeschreibung: Vom beschilderten Wanderparkplatz an der B2 zuerst auf einer Asphaltstrasse steil, dann immer auf dem Schotterweg bis zum Materialaufzug gehen. Jetzt kann man die Felle aufschallen, wenn man die Dinger nicht vergessen hat wie ich, und geht durch mittelsteile Mulden immer Richtung Osten zur Dammkar Hütte. Nach einer kurzen Rast in der Hütte direkt hinter der Hütte weiter den Hang hinauf und kurz vor der Bergwacht Hütte etwas nach rechts den Berg queren. Leider mussten wir an der Hütte die Tour abbrechen, da wie bereits erwähnt, ein weitergehen ohne Felle nicht mehr möglich war. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde der Schnee viel zu weich.
Abfahrt: Bei super Firn ein Genuß ohne Ende bis auf ca. 1300 m.
Teilnehmer: Anita, Peter und Rudi
 
 
Blau = Aufstieg und Abfahrt;                                             Bei der Dammkar Hütte, Blick zum Estergebirge.
 
Firn von der besten Sorte.                                               Die letzten Schneereste wurden ausgenutzt.
 
 
Figltour am 28. April 2005
Gipfel: Weitalpspitz 1870 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Ammerwald
Ausgangspunkt: ca. 1 km vor der Ammerwald Alm 1110 m
Höhenunterschied: 795 m
Zeit (Aufstieg): ca. 2 Stunden
Anforderung: Aufstieg leicht, Abfahrt über den steilen Nordhang schwer.
Kurze Wegbeschreibung: Einen Weg ca. 1 km vor der Ammerwald Alm, der zu einer Wildfütterung führt, ca 70 m folgen und dann rechts abbiegen. Immer den flach ansteigenden Forstweg folgen, bis wir bei einer scharfen Linkskurve ( ca. 1210 m) den Weg in den Wald verlassen. Immer steil auf dem markierten schmalen  Weg durch den Wald bis es auf ca. 1550 m endlich lichter wird. Wir kommen zur kleinen Weit Alm Hütte, 1994 m und schnallen unsere  kurzen Skier an. Auf dem Südostrücken steigen wir, zum Teil durch lichte Latschen, bis zum Gipfelgrat auf. Aufgrund der Schneelage gehen wir die letzten 100 m ohne Ski zum schmiedeeisernen Gipfelkreuz.
Abfahrt: Vom Gipfel steigen wir wenige Meter in eine kleine Senke ab (Marter´l) und fahren direkt die sehr steile Nordflanke bis auf ca. 1600 m ab. Nun müssen wir ohne Skier immer leicht ansteigend die steilen Osthänge queren bis wir wieder bei der der Weit Alm die Aufstiegsspur erreichen. Wir fahren bis auf ca. 1450 m ab und dann geht´s zu Fuss zum Ausgangspunkt zurück.
Bemerkungen: Die steile Nordflanke nur bei sicheren Verhältnissen befahren (siehe Marter´l). Nicht zu weit abfahren, da man sonst wieder alles aufsteigen muss.
Teilnehmer: Markus und Rudi
 
 
Blau = Aufstieg; Rot = Abfahrt;                                         Auf dem Ostrücken zum Gipfel.
 
 
Einfahrt in die steile Nordflanke.                                         Blick zurück zum Gipfel.
 
 
Figltour am 27. April 2005
Gipfel: Sattel 1889 m
Gebiet: Ammergauer Alpen
Tourenbereich: Ammerwald
Ausgangspunkt: Hotel Ammerwald 1050 m
Höhenunterschied: 920 m
Zeit (Aufstieg): ca. 2,5 - 3 Stunden
Anforderung: Mittelschwierige Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Vom Hotel Ammerwald zuerst auf dem Schützensteig bis zur Jägerhütte. Nach der Hütte halten wir uns rechts (Schild) und biegen flach über das Ochsenängerle ins Köllebachtal ab. Jetzt sehen wir Richtung  Osten unser Ziel, den Sattel nördlich der Hochblasse. Auf ca. 1500 m schnallen wir unsere Kurzski an und steigen weiter zuerst etwas flacher, später steilt sich das Gelande auf und in vielen Kehren geht es zum Sattel auf 1889 m. Bei der steilen Einfahrt in den riesigen Graben, der uns in das Roggental führt, müssen wir auf Wächten achten. Dann endlich die Abfahrt zum Roggental bis auf ca. 1475 m. Zu Fuß gehen wir gemütlich Richtung Süden zur Ammerwald Alm und weiter zum Parkplatz beim Hotel Ammerwald.
Teilnehmer: Peter und Rudi.
Bemerkungen: Die Abfahrt durch den Roggengraben sollte man nur absoluten sichern Lawinenverhältnissen machen.
 
 
Blau = Aufstieg; Rot = Abstieg; Stern =Fellplatz;                  Der Sattel ist schon in Sicht.
 
 
Die steile Einfahrt in den Graben.                                       Blick zurück im Roggengraben.