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Über die Berge von Meran nach Uffing
 
Vom 11. September 2006 bis zum 30. September 2006
 
Teilnehmer:
Anita Maier
 
Peter Maier
 
Peter Konias
 
Rudi Meissner
 
1. Teil Vom Hochganghaus zum Gasthaus an der Timmelsjochstrasse
 
1. Tag: Mo. 11. 9. 06. Anfahrt nach Algund bei Meran und weiter zum Hochganghaus 1550 m
Abmarsch 15.30 Uhr   Aufstieg: 345 m   Abstieg: 40 m   Gehzeit mit Pausen 1 Std. 15 Min.
Wetter: Sonnig
Nach 3,5 Std. Fahrt sind wir in Algund bei Meran angekommen und mit dem Sessellift gings zur Leitner Alm. Nach einer Brotzeit gemütlicher Aufstieg zum Hochganghaus.
Der Rucksack ist ganz schön schwer                                 Das Hochganghaus
 
2. Tag: Die. 12. 9. 06. Hochganghaus 1550 m - Lodner Hütte 2259 m - Johannisscharte 2855 - Stettiner Hütte 2875 m.
Abmarsch 7.40 Uhr  Aufstieg: 1555 m   Abstieg: 531 m   Gehzeit mit Pausen 9 Std. 45 Min.
Wetter: Sonnig
Vom Hochganghaus über den zum Teil versicherten Weg Franz-Gruber-Steig zur Stettiner Hütte und weiter steil hinauf zur Johannisscharte. Auf der Nordseite mussten wir ca. 250 Hm absteigen und weiter gings mit einem leichten Aufstieg zum Eisjöchl und in wenigen Minuten sind wir bei der Stettiner Hütte. Sehr anstrengende Tagesetappe. Besser ist es bis bis zur Stettiner Hütte und dort dann übernachten.
Hoch über dem Etschtal                                                  Eine kleine Abwechslung
 
3. Tag: Mi. 13. 9. 06. Stettiner Hütte 2875 m - Hochwilde 3480 m - Stettiner Hütte 2875 m - Zwickauer Hütte 2989 m
Abmarsch 8.00 Uhr   Aufstieg: 1363 m   Abstieg: 1249 m   Gehzeit mit Pausen 9 Std.
Wetter: Sonnig, später bewölkt
Peter und ich sind zuerst in leichter Kletterei auf die Hochwilde, dann wieder zurück zur Hütte. Nach dem Mittagsessen leichter Abstieg und dann immer im auf und über den Pfeldener Höhenweg zur Zwickerauer Hütte. Wieder ein sehr anstrengender Tag.
Der Aufstieg zur Hochwilde                                              Die letzten Meter zur Zwickauer Hütte
 
4. Tag: Do. 14. 9. 06. Zwickauer Hütte 2989 m - Rauhes Joch 2820 m - Gasthaus Hochfirst 1860 m
Abmarsch 8.15 Uhr   Aufstieg: 651 m   Abstieg: 1776 m   Gehzeit mit Pausen 7 Std. 45 Min.
Wetter: Sehr stark bewölkt, zum Teil Regen
Heute hat sich das Wetter verschlechtert. Bei Nebel und Regen steigen wir ca. 300 HM ab und dann queren wir hinüber zu einer Biwakschachtel und bald haben wir das Rauhe Joch erreicht. Jetzt folgt der Abstieg vorbei am kleinen Scheibsee weiter zur Seeber Alm und mit einem Gegenanstieg erreichen wir das Gasthaus Hochfirst an der Timmelsjochstrasse.
Die Biwakschachtel                                                        Am Rauhen Joch bei rauhem Wetter
 
4. Tag: Fr. 15. 9. 06. Gasthaus Hochfirst 1860 m
Wetter: Regen
Ruhetag wegen Regen.
 
5. Tag: Sa. 16. 9. 06. Gasthaus Hochfirst 1860 m
Wetter: Regen
Haben beschlossen die Tour zu unterbrechen und im Stubaital fortzusetzen, da nach tel. Auskunft des Hüttenwirts er wegen des Wintereinbruchs das Becherhaus er für dieses Jahr zusperrt und wir deshalb nicht mehr über den Alpenhauptkamm kommen. Nachmittags Fahrt nach Uffing
 
7. Tag: So. 17. 9. 06. Uffing
Regenpause
 
8. Tag: Mo. 18. 9. 06. Uffing
Regenpause
 
Teil 2: Von der Sulzenau Hütte nach Maria Waldrast
 
9. Tag: Di. 19. 9. 06. Uffing - Stubaital (Auto) - Dresdner Hütte 2308 - Peiljoch 2676 m - Sulzenau Hütte 2191 m
Abmarsch 15.30 Uhr   Aufstieg: 399 m   Abstieg: 511 m   Gehzeit mit Pausen 2 Std. 30 Min.
Wetter: Regen und Nebel
Mit der Bahn von der Mutterberg Alm zur Dresdner Hütte. Nach Kaffee und Kuchen von der Hütte über den versicherten Weg hinauf zum Peiljoch und Abstieg zur Sulzenau Hütte.
Der Aufstieg zum Peiljoch                                                Kurz vor der Sulzenau Hütte
 
10. Tag: Mi. 20. 9. 06. Sulzenau Hütte 2191 m - Maierspitze 2780 m - Nürnberger Hütte 2288 m - Simmingjöchl 2754 m - Bremer Hütte 2411 m
Abmarsch 7.45 Uhr   Aufstieg: 1217 m   Abstieg: 994 m   Gehzeit mit Pausen 9 Std. 15 Min
Wetter: Sonnig
Von der Sulzenau Hütte gings bei Superwetter zuerst auf die Maierspitze. Während des Aufstiegs und vom Gipfel herrlich Blicke zum Wilden Freiger mit dem Grünausee. Dann folgte der steile Abstieg zur Nürnberger Hütte und nach dem Mittagsessen gings den zum Teil versicherten Stubaier Höhenweg weiter hinauf zum Simmingjöchl mit der kleinen Zollhütte. Von der Scharte steiler Abstieg und an einem Rudel Steinböcke vorbei zur Bremer Hütte.
Wilder Freiger 3418 m Grünausee                                      Die Bremer Hütte
 
11. Tag: Do. 21. 9. 06.  Bremer Hütte 2411 m - Innsbrucker Hütte 2369 m
Abmarsch 7.30 Uhr   Aufstieg: 874 m   Abstieg: 920 m   Gehzeit mit Pausen 7 Std. 30 Min.
Wetter: Sonnig
Heute sind wir zuerst eine versicherte Felsrinne abgestiegen, dann leicht zum Lautersee hinauf marschiert und nach einer kleinen Pause gings immer im auf und ab hinüber zur Pramarn Spitze 2511 m. Wieder folgte ein steiler Abstieg und nach 7,5 Std. haben wir die Innsbrucker Hütte erreicht.
Der Habicht in der Mitte und rechts die Kirchdach Spitze      Der Stubaierhöhenweg ist gar nicht so einfach
 
12. Tag: Fr. 22. 9. 06. Innsbrucker Hütte 2369 m - Habicht 3277 m - Innsbrucker Hütte - Kar Alm 1747 m - Neder im Stubaital
Abmarsch 7.15 Uhr   Aufstieg: 949 m   Abstieg: 1535 m   Gehzeit mit Pausen 7 Std. 30 Min.
Wetter: Sonnig
Ohne Anita haben wir und den Habicht vorgenommen. Ohne größere Probleme erreichten wir den Gipfel. Nach der herrlichen Gipfelrundsicht stiegen wir zur Innsbrucker Hütte zurück und nach einer kurzen Rast erfolgte der Abstieg ins Pinnistal bis zur Kar Alm. Im Anschluß mit dem Taxi nach Neder im Stubaital gefahren (Dusche, richtiges Bett usw.).
Eine kurze Grat Querung                                                  Kurze Schnaufpause
Gleich haben wir es geschafft                                          Der Abstieg
 
13. Tag: Sa. 23. 9. 06. Pinnis Alm 1560 m - Jubiläumssteig - Kirchdach Spitze 2840 m - Padasterjoch Hütte 2232 m
Abmarsch 9.15 Uhr   Aufstieg: 1270 m   Abstieg: 597 m   Gehzeit mit Pausen 6 Std. 45 Min.
Wetter: Sonnig
Morgens mit dem Taxi zur Pinnis Alm. Kurz nach der Alm links ab und sehr steil und ausgesetzt den Jubiläumssteig hinauf  und über den versicherten Weg zum Gipfel der Kirchdachspitze. Dann weiter zum Padasterjoch Haus.
Am Jubiläumsweg                                                           Die letzten Meter zur Kirchdach Spitze
 
14. Tag: So. 24. 9. 06. Padasterjoch Hütte 2232 m - Roter Kopf 2527 m - Trinserjoch 2225 m - Maria Waldrast 1638 m
Abmarsch 8.30 Uhr   Aufstieg: 866 m   Abstieg: 1511 m   Gehzeit mit Pausen 6 Std. 30 Min.
Wetter: Sonnig, Nebel, starker Wind
Da wir Föhn hatten und im Süden über Südtirol schon eine riesige Wolkenwalze stand, war uns klar das sich das schöne Wetter bald verabschieden wird. Deshalb sind wir nach kräftigen Windböhen am Grat vom Gipfel des Roten Kopfes direkt Richtung Tal abgestiegen. Bei der Forststasse, die zum Padasterjoch Haus führt, sind wir links abgebogen und zum Teil weglos Richtung Trinserjoch maschiert. Kurz vorm Joch sind wir auf den markierten Weg getroffen. Vom Übergang ging ziemlich flott zum Kloster Maria Waldrast. Nach der Kirchenbesichtigung sind wir wieder nach Neder ins Stubaital gefahren. Dort beratschlagten wir, wie wir die Tour fortsetzen sollten, da uns der geplante Weg durch das Karwendel bei Schlechtwetter nicht geeignet schien.
Die Wolkenwalze im Süden                                               Blick hinauf zum Roten Kopf
Am Pradreilenmähder                                                      Kurz unter dem Trinserjoch
 
 
                                          Teil 3: Vom Marienbergjoch ins Alpenblick nach Uffing
 
15. Tag: Mo. 25. 9. 06. Marienberjoch (Sun Alm) 1632 m - Hölltörl - 2126 m - Grünsteinscharte 2272 m - Coburger Hütte 1917 m
Abmarsch 13.00 Uhr   Aufstieg: 943 m   Abstieg: 671 m   Gehzeit mit Pausen 4 Std. 30 Min.
Wetter: Nebel, stark bewölkt
Nach langem Überlegen (der Wetterbericht sagte nichts gutes) haben wir uns entschlossen nach Biberwier umzusetzen. Von dort gings mit dem Lift knapp unter das Marienbergjoch, wir stiegen kurz zur Sun Alm (a richtiga Tiroler Name) ab, machten Brotzeit und dann marschierten wir über das Marienbergjoch zum Hölltörl hinauf. Auf der anderen Seite müssten wir über Geröll und Schuttreissen hinab zur Hölle ca. 1900 m. Nun zum Teil sehr unangehnem über Schotter hinauf zur Grünsteinscharte. Nach der Scharte ein kurzes Stück steil hinab und dann wieder über Geröll zum Weg hinüber der vom Tajatörl herunter kommt hinüber. Das Wetter wurde immer schlechter und bei Regen kamen wir zur Coburger Hütte.
Kurz vor dem Hölltörl                                                      Bald ist die Grünsteinscharte erreicht
Wer hat da sei Rad´l vergessen!!                                      Drachensee, Coburger Hütte uns die Sonnenspitze
 
16. Tag: Di. 26. 9. 06. Coburger Hütte 2232 m - Seeben Alm 1575 - Ehrwalder Alm 1502 m
Abmarsch 9.15 Uhr   Aufstieg: 92 m   Abstieg: 504 m   Gehzeit mit Pausen 3 Std.
Wetter: Regen, stark bewölkt
Eigentlich wollten wir heute über das Gatterl zur Knorr Hütte. Der Regen machte uns aber einen Strich durch die Rettung und so haben wir uns entschlossen nur bis zur Ehrwalder Alm zu gehen und dort auf besseres Wetter zu warten.
Der Seebensee                                                             Rückblick zur Coburger Hütte
 
17. Tag: Mi. 27. 9. 06. Ehrwalder Alm 1502 m
Regenpause
 
18. Tag: Do. 28. 9. 06. Ehrwalder Alm 1502 m - Gatterl ca. 2050 m - Knorr Hütte 2051 m - Reintalanger Hütte 1370 m
Abmarsch 8.00 Uhr   Aufstieg: 780 m   Abstieg: 895 m   Gehzeit mit Pausen 6 Std. 30 Min.
Wetter: Sonnig
Bei Traumwetter zuerst zur Hochfeldern Alm, dann immer denn Südhang querend zum "Am Brand" 2120 m hinauf. Ein kurzes Stück steil hinab und im leicht bergauf hinüber zum Feldernjöchl. Nun auf gleicher Höhe Richtung Norden, ein kurzes versichertes Stück aufwärts und wir haben das Gatterl und Bayern geschafft. Wieder etwas bergab und dann den Plattsteig hinüber zur Knorr Hütte. Nach einer längern Rast stiegen wir hinab ins Reintal zur Reintalanger Hütte.
Die Hohe Munde                                                             Griespitzen, Vord. Tajakopf, Sonnenspitze
Das Gatterl                                                                  Die Knorr Hütte
 
19. Tag: Fr. 29. 9. 06. Reintalanger Hütte 1370 m - Garmisch-Partk. - Wank 1780  - Esterberg Alm 1264 - Weilheimer Hütte 1946 m
Abmarsch 7.30 Uhr   Aufstieg: 866 m   Abstieg: 1314 m   Gehzeit mit Pausen 7 Std. 30 Min.
Wetter: Sonnig
Heute gings zuerst von der Reintalanger Hütte den langen Weg durch das Reintal zur Bock Hütte und weiter durch Partnachklamm zum Skistadion in Garmisch-Partk.. Mit dem Bus und der Seilbahn hinauf zum Wank. Nach der Mittagspause kurzer Abstieg zur Esterbergalm und nach Kaffee und Kuchen erfolgte der Aufstieg zur Weilheimer Hütte. Abends sind Peter und ich noch auf den Oberen Rißkopf 2049 m hinauf.
Rückblick in das Reintal                                                   In der Partnachklamm
In der Mulde ist die Weiheimer Hütte                                 Blaue Stunde
 
20. und letzter Tag: Sa. 28. 9. 06. Weilheimer Hütte 1946 m - Krottenkopf 2086 m - Hohe Kisten 1922 m - Eschlohe 640 m - Alpenblick, Uffing am Staffelsee 655 m
Abmarsch 8.15 Uhr   Aufstieg: 413 m   Abstieg: 1659 m   Geh- u. Fahrzeit mit Pausen  Std. 45 Min.
Wetter: Sonnig
Heute ist unser letzter Tag und gleich in der Früh steigen wir auf den Krottenkopf. Nach einer kurzen Gipfelrast gehts wieder zurück zur Hütte und weiter über das Michaelfeld hinüber zur Hohen Kiste. Für den Abstieg nach Eschenlohe haben wir uns das Pustertal ausgesucht. In Eschlohe warteten schon unsere Radl´n und in einer kanppen Stunde sind wir wieder gut in Uffing angekommen.
Am Krottenkopf                                                            Die Weilheimer Hütte und der Krottenkopf (li)
Unser letzten Ziel, der Staffelsee                                      Das Pustertal
Endlich in Eschenlohe                                                     Nach fast 3 Wochen wieder in Uffing
 
 
Wollen Sie unsere kleine Alpenüberquerung in einem Videofilm (ca. 75 Min) sehen, ein kurzes eMail genügt und Sie erhalten gegen einen Unkostenbeitrag von EUR 5,-- die DVD.