*27) Hochtour am 6. und 7. August 2007
Gipfel: Fluchtkogel 3500 m
Gebiet: Ötztaler Alpen
Tourenbereich: Vent
Ausgangspunkt: Rofen 2011 m
Höhenunterschied: 1. Tag: 1250 m; 2. Tag: 311 m (Abstieg 1515 m)
Zeit: 1 Tag: ca. 4,5 - 5,5 Std.; 2 Tag: 5 Std.
Anforderung: Mittelschwere Hochtour wobei auf Spalten am Guslarferner zu achten ist. (Gletscherausrüstung)
Stützpunkt: Brandenburger Haus 3274 m
Kurze Wegbeschreibung: 1. Tag: Von den Rofenhöfen zuerst auf dem breiten Weg bis zur Talstation der Materialbahn der Vernagt Hütte. Nun beginnt der Cyprian-Granbichler-Weg (früher Titzenthaler-Weg), der meist hoch über der Rofenache mit einzelen versicherten Stellen zum Hochjoch Horpiz, 2412 m führt. Nach einem Kaiserschmarrn zeigt uns gleich neben der Hütte ein Schild den Weg zum Brandenburger Haus. Auf dem Deloretteweg gehts zuerst steil einen Wiesenhang hinauf, später durch ein felsiges Teilstück und vor dem Betreten des Kesselwandferners müssen wir noch einen steilen Schutthang queren. Die Blicke hinüber zum ca. 10 km langen Hintereisferner und zur Weißkugel sind fantaschtisch. Der mit Stangen markierte Weg zum schon weit sichtbaren Brandenburger Haus ist flach und zieht sich einwenig. Vor der Hütte noch ein steiler Aufstieg über Blockgelande und nach gut 4 Stunden Gehzeit haben wir das Haus erreicht. 2. Tag: Nach dem kurzen Abstieg zum Gketscher seilen wir uns an, die Steigeisen werden montiert und flach marschieren wir hinüber zum Oberen Guslarjoch. Kurz vorm Joch wirds steiler und auch beim Eisrücken hinauf zum Gipfel müssen wir uns ein bisschen anstrengen. Doch nach einer guten Stunde haben wir den Fluchtkogel geschafft. Nach den diversen Gipfelfotos steigen wir zum Joch zurück und etwas steil gehts zuerst den mit einigen Spalten durchzogenen Guslarferner hinab. Nun wird es falcher und der Ferner ist blank, so dass uns die kommeden Spalten keine Probleme machen. Wir erreichen die Seitenmoräne mit seinem schmalen Steiglein auf dem es direkt zur Vernagt Hütte, 2755 m geht. Nach einer kurzen Trinkpause steigen wir ab zum Vernagtbach und flach führt uns der Weg zum Vernagtegg. Um das "Egg" herum und schon sehen wir Rofen wo wir nach einem Wienerschnitzel die Heimreise antreten.
Teilnehmer: Christian und Rudi.
Bemerkungen: Danke dem Superteam vom Brandenburger Haus. Das Essen bekommt von uns die Note 1 mit *
Blau = 1. Tag; Rot = 2. Tag;
Blick zurück nach Rofen Gleich sind wir beim Hochjoch Hospiz
Der Hintereisferner mit der Weißkugel Der Kesselwandferner
Achtung Spalten! Blick zum Gepatschferner
Das Brandenburger Haus Links der Fuchtkogel
Das flache obere Gletscherbecken Fluchtkogel
Gleich sind wir am Gipfel Geschafft!
Rechts die Weißkugel Am Ob. Guslarjoch
Ein großer Schritt! Die Vernagt Hütte
*23) Hochtour am 8. und 9. Juli 2007
Höchster Punkt: Becherhaus 3195 m
Gebiet: Stubaier Alpen
Tourenbereich: Timmeljochstrasse
Ausgangspunkt: Gasthaus Hochfirst an der Timmelsjochstrasse 1716 m
Höhenunterschied: 1. Tag: 1588 m; 2. Tag: 109 m (Abstieg 1700 m)
Zeit: 1 Tag: ca. 6 -7 Std.; 2 Tag: 5 - 6 Std.
Anforderung: Mittelschwere Hochtour wobei bei schlechten Wetterverhältnissen ( Regen, Schnee) der kurze Klettersteig am Pfaffennieder unangenehm werden kann.
Stützpunkt: Becherhaus 3195 m
Kurze Wegbeschreibung: 1. Tag: Vom Gasthaus Hochfirst auf der Timmelsjochstrasse abwärts bis der Weg nach links zur Timmelsalm abzweigt. Auf breiten Weg zur Alm und nach einer kurzen Pause marschieren wir weiter Richtung Schwarzwandscharte. Nach einer Stunde erreichen wir den herrlich gelegenen Timmler Schwarzsee und weiter gehts zuerst noch über Almgelände später über Schutt- und Blockwerk Richtung Scharte. Die letzten 100 HM steigen wir über Altschnee hinauf zur Schwarzwandscharte. Ich mache noch einen kurzen Abstecher hinauf zur Hofmannspitze, 3113 m. Wir seilen uns an und flach gehen wir über den Übertalferner weiter Richtung Müller Hütte. Kurz vor der Hütte halten wir uns nach rechts und queren nun den Gletscher Richtung Osten. Die letzten Meter führen uns über den gut ausgebauten felsigen Nordgrat hinauf zum Becher Haus wo uns der Hüttenwirt begrüsst. 2.Tag: Eigentlich wollten wir heute den Widen Freiger besteigen, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Auf Anraten des Hüttenwirtes sollten wir auf den Gipfel verzichten und sofort absteigen da mit einem Wettersturz zu rechen ist. Wir querten zur Müller Hütte hinüber und erreichten bei Schneeregen den Pfaffennieder, 3136 m. Ein steiler Klettersteig, der unter diesen Wetterbedingungen nicht einfach zu begehen war, führte uns steil hinab zur Fernerstube. Diesen querten wir im oberen Bereich und über fast wegloses Gelände ereichten wir den Lübecker Weg der uns direkt zur Sulzenau Hütte führte. Nach einer Brotzeit stiegen wir ab ins Stubaital ab.
Teilnehmer: Anita, Peter M., Peter K. und Rudi.
Karte 1. Tag Karte 2. Tag
Alpendistel und Widderchen Timmler Schwarzsee
Die letzten Meter unter der Schwarzwandscharte Der flache Übertalferner
Der Wide Freiger, 3418 m Links die Müller H., rechts das Becherhaus
Gleich haben wir das Becherhaus erreicht Blaue Stunde mit Zuckerhütl
Der Abstieg zur Fernerstube Die Blau Lacke kurz vor der Sulzenau Hütte