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19) Figltour am 28. Mai 2005
Höchster Punkt: Vorderes Tajatörl 2259 m
Gebiet: Mieminger Kette
Tourenbereich: Ehrwald
Ausgangspunkt: Bergstation der Ehrwalder Almbahn 1502 m
Höhenunterschied: 913 m mit kl. Gegenanstiegen
Zeit (Aufstieg, Abfahrt): ca. 5 - 6 Stunden
Anforderung: Mittelschwere Berg- und Figltour.
Kurze Wegbeschreibung: Die Tour beginnt gemütlich mit der Auffahrt der Ehrwalder Almbahn auf 1500 m. Von der Bergstation an der Ehrwalder Alm vorbei und auf breitem Weg zum Gasthaus Alpenglühen. Wir folgen immer der breiten Forststrasse mit der Beschilderung zur Coburger Hütte. Nach einem kurzen Anstieg gehts wieder 50 HM hinab und bald zweigt ein Weg links ab (Schild Brendlkar und Tajatörl). Wir verlassen hier die breite Strasse und im leichten auf und ab gehts hinüber zur Seeben Alm. Wir treffen kurz vor der Alm wieder auf den Forstweg und gehen oberhalb der Gebäude weiter Richtung Seebensee. Kurz vor dem See kann man nach zweimal den Weg nach links abkürzen. Bei Nebelwetter erreichen wir den glasklaren Seebensee. Nun geniesen wir den Blick nach Norden zum nebelverhangenen Zugspitzmassiv, im Westen auf die steile Sonnenspitze, 2417 m und nach Süden zum Vord. Drachenkopf. Jetzt noch ein Stück flach am See entlang und bald erreichen wir die Steilstufe, über die wir die Coburger Hütte erreichen. Nach der Hütte kommt ein kurzer Abstieg zum Drachensee und weiter zu Fuss den selten sichtbaren Markierungen der Weg Nr. 812 folgend Richtung Südosten. Wir erreichen die Spuren die von der Grünsteinscharte herüberkommen und nach einer kurzen Querung sind wir am Tajatörl.
Abfahrt, Abstieg: Bei Traumverhältnissen gehts mit unseren 1 m langen Kurzski das Brendlkar hinunter. Nach dem ersten Flachstück halten wir uns links (Norden) und nach 3 Minuten tragen der Ski fahren wir wieder über herrliche Hänge hinab bis kurz vor dem Brendlsee. Wieder kommt eine ganz kurze Tragestrecke und dann gehts unter den Felswänden des Vord. Tajakopf mit den kurzen Ski hinab bis auf 1600 m, wo wir auf den Ganghofersteig treffen. Nach einigen Serpentinen erreichen wir wieder den Aufstiegsweg.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Wer die Tour machen will muss sich beeilen. Der Schnee schmilzt schnell dahin.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Lawinen- und Wettersituation erkundigen!
Blau=Aufstieg; Rot=Abfahrt mit den Kurzski:Gelb=Abstieg;                         In Bildmitte der Vord. Drachenkopf
Dotterblumen am Seebensee                                                                Der Weg ab der Coburger Hütte
Vord. Drachenkopf und Drachensee                                                       Der obere Teil des Brendlkars
Der Spass beginnt                                                                             Bei 1600 m ist Schluss
 
 
18) Figltour am 20. Mai 2009
Höchster Punkt: Grünsteinscharte 2272 m
Gebiet: Mieminger Kette
Tourenbereich: Mieminger Sonnenplateau/Obsteig
Ausgangspunkt: Arzkasten 1151 m
Höhenunterschied: 1121 m
Zeit (Aufstieg): ca. 3 Stunden
Anforderung: Mittelschwere Figltour
Kurze Wegbeschreibung: Vom gebürenpflichtigen Parkplatz (4 EUR/Tag 2 EUR gibt es zurück, wenn man im Lehnberghaus oder im Gasthaus Arzkasten einkehrt) in Arzkasten mit dem Radl auf der Foststrasse zum Lehnberghaus, ca. 3,5 Km. Links am Lehnberghaus vorbei und noch ca. 600 m bis zu einer Wassersperre (1600 m). Nun steigen wir immer direkt Richtung Norden in die Hölle. Hier kommt man im Winter bei der Grünsteinumrundung von Westen vom Hölltörl herrunter und rechts kann man zum Stöttltörl aufsteigen. Wir gehen gerade weiter in die Höllreise, zwischen dem Grünstein und der Griesspitze, hinein. Langsam wird es steiler und in den Morgenstunden, kann der Schnee um diese Jahreszeit noch sehr hart gefroren sein. Nach 3 Stunden haben wir die Grünsteinscharte erreicht und warten, bis die Sonne kommt und dadurch der Schnee auffirnt.
Abfahrt: Das warten hat sich gelohnt und bei Traumfirn gehts den Aufstiegsweg hinab bis zu den Radl´n auf 1600 m.
Teilnehmer: Rudi und I.
Bemerkungen: Geht bestimmt noch 2 -3 Wochen, wenn man dann auch nicht mehr ganz soweit abfahren kann.
Bitte beachten: Man sollte auf Karten- und Literaturmaterial aus dem jeweiligem Gebiet nicht verzichten und sich vor allem über die aktuelle Lawinen- und Wettersituation erkundigen!
Grün=Radl; Blau=Aufstieg; Rot=Abfahrt mit den Kurzski                            In Bildmitte die Grünsteinscharte
                 
Der Höllkopf und das Hölltörl                                                               Blick von der Scharte zu den Stubaier Alpen
Extrem steile Radltour!                                                                       Links die beiden Tajaköpfe oberhalb der Coborger Hütte
        
Roter Steinbrech                                                                               In der Hölle. Links die Höllreise, rechts gehts zum Stöttltörl hinauf