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Ladakh / Indien
 
Ladakhtrekking mit großem Finale: Stok Kangri, 6138 m
 
Vom 21. August bis zum 11. September 2005
 
Bergführer: Thomas Hummler     Teilnehmer: Ute Becker
                                                            Frederic Bräm
                                                            Daniela Bruggmann
                                                            Susanne Crewell                        
                                                            Meinrad Geering
                                                            Brigitte Lange
                                                            Thomas Lange
                                                            Hans-Georg Mangelkramer
                                                            Wolfgang Max
                                                            Rudi Meissner
                                                            Uwe Renz
                                                            Thomas Rose
                                                            Ulla Sommer
                                                            Theodor Veit
                                                            Heiner Wohlfart
 
                                                                                          Rot = Autoroute; Grün = Trekkingroute;
 
1. Tag, So. 21. 8. 05, Flug über Wien nach New Delhi
Flug von München über Wien nach New Delhi. Pünktliche Landung mit anschl. Fahrt in ein Hotel in Flughafennähe.
 
2. Tag, Mo. 22. 8. 05, Flug von New Delhi nach Leh
Wetter: sonnig
Nach 2 Stunden Schlaf wecken um 3.00 Uhr. Fahrt zum Flughafen und Abflug um 5.40 Uhr nach Leh. Schöner Flug über die Berge des Himalaja und spektakuläre Landung in Leh. Fahrt ins Hotel Lha Rimo und nachmittags Besichtigung von Leh.
Ankunft in Leh                                    Der Metzger von Leh                             Leh
 
3. Tag, Di. 23. 8. 05, Die Klosterburgen Shey, Tiksi und Hemis
Wetter: sonnig
Heute besuchten und besichtigten wir einige der berühmtesten und beeindruckendsten Klöster von Ladakh, Shey, Tiksi und Hemis.
Kloster Shey                                       Kloster Tiksi                                        Kloster Hemis
 
4. Tag, Mi. 24. 8. 05, Ausflug nach Phiyang und Spituk
Wetter: sonnig
Nochmals standen während unseres Aufenhalts in Leh 2 Klöster auf dem Programm: Phiyang und Spituk.
Kloster Phiyang                                   Kloster Spituk                                     Blick auf den Flughafen von Leh
 
5. Tag, Do. 25. 8. 05, Fahrt nach Lamayuru
Wetter: sonnig, leicht bewölkt
6 stündige Fahrt mit den Jeeps entlang des Indus zum Ausgangspunkt unserer Trekkingtour nach Lamayuru. Auf halben Weg besuchten wir die Klosteranlage von Alchi. Wilde Auffahrt nach Lamayuru.
Der Zanskar fießt in den Indus                 Freundlich wie immer                        Blick zur Mondlandschaft                           
 
6. Tag, Fr. 26. 8. 05, Beginn des Trekkings
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 325 m   Abstieg: 580 m, r. Gz. 3 Std.
Wetter: sonnig
Erste Nacht im Zelt. Nach dem Frühstück Besichtung des Klosters von Lamayuru, ich meinte es ist endlich das letzte Kloster, dann Abmarsch zum Prikiti La, 3714 m "Eidechsenpass" und Abstieg durch ein schmales Tal zum Kloster Wanla, 3165 m. Nachmittags nun die allerletzte Klosterbesichtigung in Wanla.
Lamayuru                                            Die ersten Meter                                 Nach einer kleinen Schlucht
Eine trockene Ecke!                               Der Eidechsenpass                              Kloster Wanla
7. Tag, Sa. 27. 8. 05, In den Zanskarbergen
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 720 m   Abstieg: 20 m, r. Gz. 5,15 Std.
Wetter: stark bewölk, später etwas Regen
Von Wanla auf einer Schotterpiste Aufstieg durch das Tal des Ripcharflusses. Bei einem kleinen Dorf verlassen wir die Route des Zanskarstrekks und biegen links nach Hinju, 3800 m ab. Nach dem Dorf steigen wir noch bis auf 3900 m auf und errichten hier unser Lager.
Im Ripchartal                                        Hinju                                             
 
8. Tag, So. 28. 8. 05, Über den Konke La, 4907 m
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 990 m   Abstieg: 675 m, r. Gz. 5 Std.
Wetter: leicht bewölkt
Steil und in vielen Kehren steigen wir mühsam über Schutt zum 4907 m hohen Konke La Pass auf. Wir folgen den Sumdah Chu (Fluss) bis oberhalb von Sumdahchemno.
Staubige Angelegenheit                          Stok Hinju ca. 6400 m                         Am Konke La, 4907 m
Abstieg vom Pass                                                                                        Blick zurück zum Konke La
 
9. Tag, Mo. 29. 8. 05, Sumdahchemno und Lankapass, 4204 m
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 535 m   Abstieg: 630 m, r. Gz. 4,5 Std.
Wetter: sonnig, leicht bewölkt
Vom Lager gehts kurz bergab und wir sind in Sumdahchemno. Hier besichtigen wir das Kloster und im Anschluß sehen wir uns in einer Klosterruine die vermutlich ältesten Holzstatuen von Ladakh an. Wir steigen bis auf 3775 m ab und müssen dann wieder sehr steil zum Lankapass, 4204 m aufsteigen. Nach dem Pass queren wir in einen Hang, bis wir unser Lager am Fuss des Dun Dun La erreicht haben.
Holzstatue von Sumdahchemno                                                             
Die wilden Stokberge                                                                                   Aufstieg zum Lankapass
 
10. Tag, Di. 30. 8. 05, Über den Dun Dun La Pass, 4611 nach Chilling
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 500 m   Abstieg: 1454 m, r. Gz. 5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Steil und staubig führt uns der Weg auf den Dun Dun La Pass, 4611 m. Von hier herrlicher Blick auf den noch weit entfernten Stok Kangri. Bevor wir nach Chilling kommen, müssen wir zuerst über weite Hänge und zum Schluß durch eine enge Schlucht.
Tausche Socken gegen Bergkristall           Der beste Helfer                                Neue Schuhe für die Mulis
Am Dun Dun La Pass, 4611 m                  In Bildmitte der Stok Kangri                   Zackige Berggipfel
Zicke gegen Ziege                                 Ein Farbenspiel                                  Die Schlucht vor Chilling
 
11. Tag, Mi. 31. 8. 05, Immer am Zanskar entlang nach Choksti
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 280 m   Abstieg: 285 m, r. Gz. 5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Von Chilling marschieren wir immer, auf der zu Beginn im Bau befindlichen Strasse, entlang des wilden Zanskarflusses.
Nach ca. 12 Km ist die Strasse asphaltiert und bei der extremen Hitze waren Alle, bis auf 4 LKW-Fahrer, nach dem ca. 26 Km langen Marsch fix und fertig. Zum Schluß steigen wir noch zum schön gelegenen Ort Choksti, 3208 m auf.
Baustelle am Zanskar                            Achtung Steinschlag!                           2 von 4 LKW-Fahrern
Der Weg nach Choksti                            Choksti                                           Angeblich schon über 100 Jahe alt
 
12. Tag, Do. 01. 9. 05, Fast 1850 Höhenmeter an einem Tag
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 1844 m   Abstieg: 15 m, r. Gz. 5,5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Gleich nach dem Dorf geht es steil durch ein schmales Tal hinauf. Weiter oben legt sich der Berg etwas zurück und weite Hänge umgeben unseren Lagerplatz auf 4720 m. Thomas, HG, Uwe und ich besteigen noch einen namenlosen 5000er (5044 m nach GPS). Beim Aufstieg sehen wir Steinböcke und Murmeltiere.. Wir haben vom Gipfel einen herrlichen Blick auf die umliegenden 6000er.
Unser schönster Lagerplatz                     Blauschafe oder Steinböcke?                 Unser erster 5000er
 
13. Tag, Fr. 02. 9. 05, Der Tag der Pässe (Kang La, 4950 m, Palam Peak, 5384 m und Ganda La, 4980 m)
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 780 m   Abstieg: 965 m, r. Gz. 5,5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Vor dem Abmarsch ein großes und nicht scheues Murmeltier neben dem Zeltplatz beobachtet. Heute geht´s etwas flacher auf den 4950 m hohen Kang La Pass und gleich weiter, etwas mühsam (die Luft wird immer dünner) auf den sehr einfachen Palam Peak, 5384 m. Nach der kurzen Gipfelfeier steigen wir zum Ganda La Pass, 4980 m ab. Dabei queren wir einer riesigen Südhang. Vom Pass führt uns der staubige Weg zum noch staubigeren und fast wasserlosen Zeltplatz auf 4615 m.
Doppelt so groß wie in den Alpen             Der Palam Peak ist geschafft                Unsere Pferdekarawane
Im Hintergrund der Stok Kangri                Am Ganda La, 4980 m                          Der staubige Zeltplatz
 
14. Tag, Sa. 03. 9. 05, Über die Oase Rumbak nach Yurutse
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 405 m   Abstieg: 660 m, r. Gz. 2,5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Von unserem Lagerplatz steigen wir ab zur Oase Rumbak, kehren in einer "Strassenwirtschaft" auf einen Drink ein und weiter geht es zum Weiler Yurutse und noch ein gutes Stück nach oben auf 4180 m.
Gleich kocht das Wasser?                       In der Kneipe                                     Der Ort Yurutse
 
2 gute Helfer                                        In Bildmitte das Küchenzelt                    Blick aus dem Zelt
 
15. Tag, So. 04. 9. 05, Über den Stok La, 4902 m
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 850 m   Abstieg: 795 m, r. Gz. 4,5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Zu Beginn ist der Weg noch etwas flach, dann wird es steiler und in vielen Kehren geht´s zum Pass Stok La hinauf.
Von der Passhöhe steigt ein Teil der Gruppe über einen Grat zu einem genau 5000 m hohen Gipfel auf und immer weiter auf der Grathöhe entlang zu einen weiteren 5044 m hohen namenlosen Gipfel. Von diesem Gipfel biegen wir links ab und steigen über wegloses Gelände und riesige Geröllhänge zum Weg ab.
Am Stok La Pass, 4902 m                        Zahnweh wie die S...                           Wieder ein 5000er
Weiter zum nächsten 5000er                    Verblüte Edelweiß                                Schuttreissen fast wie im Karwendel
 
16. Tag, Mo. 05. 9. 05, Aufstieg zum Basecamp des Stok Kangri
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 890 m   Abstieg: 375 m, r. Gz. 4,5 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Wir gehen am Anfang in einem Bachbett an einem gut belegten Zeltplatz vorbei und biegen hier nach rechts in ein Tal ein. Jetzt folgen wir einen Weg der uns flach wieder zu einem ausgetrockneten Bachbett führt. Wir queren auf runden Steinen diesen Bachlauf und gemütlich steigen wir zum Basecamp auf. Nach einer kurzen Rast marschieren wir weiter und queren dabei einen großen Schutthang bis wir zu einer Anhöhe kommen. Thomas und ich folgen den Anstiegsweg zum Stok Kangri noch bis auf ca. 5335 m um einen Blick auf den Gletscher zu werfen, den wir morgen bei der Gipfelbesteigung überqueren müssen.
Der Stok Kangri ist in Sicht                     Der Weg zum Gipfel                               Diesen Gletscher müssen wir queren
 
17. Tag, Di. 06. 9. 05, Gipfeltag am Stok Kangri, 6138 m
Wecken 01.00, Frühst. 01.30, Abm. 02.00   Aufstieg: 1164 m   Abstieg: 1164 m, r. Gz. 8 Std.
Wetter: sonnig, morgens kalt
Mit Lampen gings um 2.00 Uhr los, zuerst musste der lange Schutthang gequert werden bis wir auf der anderen Bergseite leicht ansteigend den Kangri-Gletscher bei ca. 5350 erreichten. Nach einer kurzen Pause marschierten wir über den schneefreien Gletscher bis zu einem Lawinenkegel. Jetzt steil über die Lawinenreste bis auf ca. 5650 m wo uns endlich die ersten Sonnenstrahlen erreichten. Nun führte uns der schmale Steig durch steiles Geröllgelände, bis wir nach links zum Südwestgrat hinüber querten. Aufgrund der guten Bedingungen (keine Steigeisen und Pickel), kamen wir am Grat sehr gut vorwärts und um 7.55 Uhr haben wir den Gipfel ohne größere Schwierigkeiten erreicht. Nach 1 Stunde Gipfelrast, mit super Sicht bis zum Karakorum, sind wir auf dem gleichen Weg wieder abgestiegen und um 11.15 Uhr im Basecamp angekommen.
In der Dämmerung                                Jetzt wird´s endlich wärmer                  Am Südwestgrat
Ganz leichte Kletterei                             Die letzten 200 m zum Gipfel                 Mein 3. 6000er
Gleich haben es alle geschafft                 Blick zurück zur Aufstiegsroute              Der Abstieg
 
18. Tag, Mi. 07. 9. 05, Aufstieg nach Stok
Wecken 06.30, Frühst. 07.00, Abm. 08.45   Aufstieg: 50 m   Abstieg: 1415 m, r. Gz. 4 Std.
Wetter: sonnig, heiss
Abstieg zu Beginn auf der selben Route wie 2 Tage vorher beim Aufstieg, dann folgen wir immer dem Flußlauf durch eine Schlucht, kommen dann auf den Markha-Vally-Trek und folgen diesen bis nach Stok. In Stok besichtigen wir den Königspalast und fahren anschließend nach Leh ins Hotel zu Dusche und Bier.
Letzter Blick zurück                               Eigenartige Gesteinsformationen              Der Palast von Stok
 
19. Tag, Do. 08. 9. 05, Flug nach Delhi und Stadtbesichtigung
Wecken 04.30, Frühst. 05.00, Abfahrt 5.30
Wetter: heiss und feucht
Um 7.30 Uhr Flug nach Delhi und Fahrt ins Hotel Oberoi. Nachmittags Besichtigung des Roten Fort, Fahrt mit der Ritschka durch Alt-Delhi zur 2. grössten Moschee der Welt.
Das Rote Fort                                       Heisse Rikschafahrt durch Alt-Delhi        Moschee-Besucherin
 
20. Tag, Fr. 09. 9. 05, Stadtbesichtigung
Wetter: heiss und feucht, kurzer Regenschauer
Besuch der Gedenkstätte von Mahatma Gandhi und Besichtung des Humayun-Grabes sowie des Qutab-Minar- Komplexes.
Mahatma Gandhi Gedenkstätte                Humayun-Grab                                     Qutab-Minar-Komplex
 
21. Tag, Sa. 10. 9. 05, Tagaesausflug zum Taj Mahal
Wetter: heiss und feucht
Um 6.00 Uhr Abfahrt mit dem Zug nach Agra und Besichtung des Taj Mahal und des Fort von Agra. 5 stündige Rückfahrt mit dem Bus nach Delhi.
                                        
 
 
22. Tag, So. 11. 9. 05, Rückflug New Delhi - Wien - München
 
 
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