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Chiles wilder Norden
 
mit Cerro Rojo, 5326 m und Guallatire, 6097 m
 
Vom 15. Oktober bis zum 31. Oktober 2009
 
Teilnehmer: Christine Brookhouse
                Peter Froihofer
                Dr. Frank Hertich
                Peter Konias                      
                Karl Norbert Lühring
                Susanne Lühring
                Rudi Meissner
                Winfried Mestermann
                Berthold Müller
                Helma Müller
                Marion Wagner
                Thomas Weber
               
Guide:        Rodrigo San Martin
                Ricki Sheldon
 
Fahrer:      Michel Alziary
 
 
 
15./16.10. Flug Frankfurt - Madrid / Madrid - Santiago de Chile
Alles ist planmäßig verlaufen.
 
16.10. Santiago de Chile
Stadtbesichtigung
 
 
17.10. Flug Santiago - Iquique, Tamarugal Nationalreserve ca. 1000 m
Flug in den Norden nach Iquique an der Pazifikküste. Nach der Stadtbesichtigung gehts weiter nach Humberstone, einer ehemaligen Salpetermine. Heute ist Humberstone Weltkulturerbe. Anschl. Fahrt zum Campingplatz "El Huarango"
 
Iquique                                                                                          Humberstone
 
18.10. Tamarugal Nationalreserve - Camp Tambillo 3035 m
Besichtung der Geoglyphen von "Cerros Pintatos". Weiterfahrt zur Oasenstadt Pica mit Besuch der heißen Quellen, dann Campsuche auf ca. 3000 m
 
Geoglyphen von "Cerros Pintatos"                                                        Pica
Unter Gefährt für die nächsten 2 Wochen                   
 
19.10. Camp Tambillo ca. 3035 m - Salar de Huasco 3800 m
Nach dem Frühstück kurze Wanderung auf der Piste bis uns der Bus einholt. Dann Fahrt zum Salzsee Salar de Huasco und kurze Wanderung am See.
 
In der Atacamawüste                                                                        Salar de Huasco
Panorama Salar de Huasco
Salar de Huasco                                                                               Flamingos
                                                                                                     Nandus
 
20.10. Salar de Huasco 3800 m - Lirima 4000 m
In der Früh wieder kurze Wanderung auf der staubigen Piste und anschl. Fahrt nach Lirima ein kaum bewohntes Aymaradorf. In 1 Stunde wandern wir zum Lagerplatz an den heißen Quellen von Lirima. Nachmittags steht ein Bad in den heissen Quellen auf dem Programm.
 
Staubige Angelegenheit                                                                      Lirima
                                                                                                     Ein heißen Bad
 
21.10. Lirima 4000 m - Alto Chaviri 4800 m - Lirima 4000 m
Aufstieg 690 m; Abstieg 33 m; Zeit 6 Std. 00 Min.; Wetter: sonnig
Nach einer sehr kalten Nacht (im Zelt -10°, außen - 15°) wandern wir durch ein schönes Tal ansteigend, vorbei an Kenuabäumen, Llarettapolstern und heißen Quellen hinauf zum Pass Alto Chaviri, 4800 m. Dort werden wir vom Bus abgeholt. Erste lohnende Wanderung.
 
Kondorpaar                                                        
Llarettapolster                                                                                  Leichenschänder!
 
22.10. Lirima 4000 m - Churuyo - Encuaque 3885 m
Aufstieg 58 m; Abstieg 372 m; Zeit 3 Std. 30 Min.; Wetter: sonnig
Heute gehts auf einer wilden Starsse hinauf zu einem Pass auf 5045 m. Dann kurze Abfahrt auf ca. 4650 m und Wanderung durch wegloses Gelände hinunter auf ca. 4300 m. Nun mit dem Bus zum Dorf Churuya auf 4200 m wo wir in der Nähe bei verfallenen Hütten unsere Zelte aufbauen.
Passübergang auf 5045 m                                                                   Kurz nach der Passhöhe
Wandern bergab                                                                                Der Zeltprofi
23.10. Encuaque 3885 m - Isluga - Basislager Cerro Rojo 4525 m
Aufstieg 128 m; Abstieg 74 m; Zeit 2 Std. 15 Min.; Wetter: sonnig
Morgens schöne Wanderung durch einen Canyon, vorbei an alten Feldanlagen der Inkas. Leider müssen wir wegen zuviel Wasser den Canyon verlassen und steil zur Höchfläche aufsteigen. Mit dem Bus geht es weiter zum Dorf Quiriquima mit seinen großen Quinoaafeldern. Mittagessen im Dorf Colchane und über Isluga mit seiner schönen Kirche fahren wir weiter zu einer Salzlagune am Fuss des Cerro Rojo. Weit oberhalb der Salzlagune auf 4525 m bauen wir unsere Zelte auf.
 
Im Canyon                                                             
Auf der Hochfläche                                                                            Quiriquima
Im Glockenturm von Isluga                                                                   Salzlagune
An der Grenze zu Bolivien                                                 
 
24.10. Basislager Cerro Rojo 4525 m - Cerro Rojo 5326 m - Basislager Cerro Rojo 4525 m
Aufstieg 815 m; Abstieg 815 m; Zeit 5 Std. 35 Min.; Wetter: leicht bewölkt
Aufstieg auf den Cerro Rojo. Über Schottergelände und kurz vor dem Gipfel über leichtes Blockgelände gehts hinauf auf 5326 m. Der Abstieg ist wie eine "Abfahrt", fast wie im Karwendel.
 
In Bildmitte unser Gipfel                                                                       Kurz gehts auf dem Grat entlang
Leichtes Blockgelände                                                                          Geschafft!!
Die Abfahrt!!                                                                                      Die Entstaubung
 
25.10. Basislager Cerro Rojo 4525 m - Chungara See - Parinacota 4490 m
Aufstieg 107 m; Abstieg 178 m; Zeit 2 Std. 15 Min.; Wetter: sonnig
Mit dem zum Bus Salar Suriri (Nationalpark) aber trotzdem Boraxminen. Viele Flamingos und Vicunas. Anschl. kleine Wanderung auf über 4800 m mit herrlichen Blicken auf den Chungara See mit dem Parinacoto 6348 m und seinem Nachbarvulkan Pomerape 6222 m. Dann Fahrt in das Dorf Parinacota.
 
Vicunas                                                                                            Boraxtransporter
Guallatire 6097 m                                                                               Guallatire
Parinacota 6348 m
                                                                                                      Dorf Parinacota
 
26.10. Parinacota 4490 m - Basislager-Guallatire 5125 m
Aufstieg 27 m; Abstieg 226 m; Zeit 2 Std. 45 Min.; Wetter: sonnig
Gemütliche Wanderung am Fuße des Parinacota, entlang an vielen kleinen Seen. Nach dem checken der Steigeisen beginnt die Auffahrt mit dem Bus in das Basislager auf über 5100 m.
 
Pomerape und Parinacota                                                                    Viscacuas
??                                                                                                   ??
Andengans                                                                                       Schwarzer Ibis
Fahrt ins Basislager                                                                            Basislager mit Parinacota
Ganz schön anstrengend in über 5000 m                                                 Parinacota und Pomerape 
 
27.10. Basislager 5125 m - Guallatire 6097 m - Basislager 5125 m
Aufstieg 918 m; Abstieg 1002 m; Zeit 13 Std. 10 Min.; Wetter: sonnig
3.30 Uhr wecken anschl. frühstücken. Kurze Fahrt mit dem Bus auf 5200 m. Es ist saukalt und im Schein der Stirnlampen gehen wir um 5 Uhr los. Mühsam über Blockwerk, später gehts eine steile Rinne auf ca. 5800 m hinauf. Wir erreichen einen Sattel und es ist wärmer. Über Geröll steigen wir am Gletscherrand steil auf 6000 m. Nun legen wir die Steigeisen an und durch das Büssereis steigen wir zum Vorgipfel auf 6030 m hinauf. Den Vorgipfel erreichen alle Teilnehmer. Weiter gehts in einen Sattel, steigen kurz einen Grat hinauf, doch eine große Gletscherspalte lässt uns in die Flanke ausweichen. Nach der mühsamen Querung erreichen wir gegen 13.45 Uhr den Gipfelaufbau. Unglaubliche Eindrücke, der grollende Vulkan, die Rauchsäule, Prachtwetter, dann einen leichte Kletterei und wir stehen um 14 Uhr stehen alle auf dem Gipfel des Gullatire, 6097 m. Meinem fünften 6000er. Wir bleiben eine halbe Stunde, dann steigen wir fast auf dem Aufstiegsweg entlang ab in das Basislager, dass wir gegen 18 Uhr ereichen.
 
Langsam wir es hell                                                                             Die steile Rinne
         
                                                                                                       Links der Sajama 6542 m (höchster Berg Boliviens)
Immer am Gletscherrand entlang                                                             Der steile Schotterhang (ca. 5950 m)
Im Büssereis                                                                                       Der Hauptgipfel
Unterhalb des Grates müssen wir nach rechts queren    
     
Die letzten Meter                                                                                 Der fünfte 6000er ist geschafft
Die Querung beim Abstieg                                                                      Parinacota
Gleich haben wir den Sattel erreicht                                                         Flotter Abstieg
 
28.10. Basislager-Guallatire 5125 m - Arica 10 m
Es geht zurück nach Parinacota und über Putre weiter nach Arica am Pazifik.
 
Das letztemal das Zelt abbauen                                                               Rückblick zum Guallatire
Cactus Candelbro                                                                                 Im Llutatal
Ankunft in Arica                                                                                  Drecksäcke
 
29.10. Arica - Santiago de Chile
Vormittags Stadtrundgang, dann Rückflug nach Santiago
 
Kirche von Arica                                                                                  Wir sind Papst!
Seelöwe                                                                                             Pelikan
 
30.10./31.10. Santiago de Chile - Madrid - Frankfurt - Uffing am Staffelsee
 
 
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